Mittwoch, 29. Februar 2012

Brieffreunde und Ritter Sport

Wie jeden Mittwoch fand auch heute wieder der Deutschclub statt, zurzeit Gottseidank auch wieder mit größerer Beteiligung ( ca. 12).
Wir sind gerade dabei, für die bevorstehende Kulturwoche eine Version der "Bremerstadtmusikanten" als Theaterstück vorzubereiten. Dies gestalltet sich nicht ganz so leicht wie gedacht, aber es geht dennoch vorwärts, und es freut mich sehr, dass schon Verbesserungen beim Lesen deutlich werden.
Außerdem versuchen wir uns an " Gib mir nur ein Wort" von wir sind Helden. Dies soll nicht nur gesungen sondern auch ein bisschen inszeniert werden. Mal sehen wie es weiter geht ;-)
"Was haben meine Arme mit dem singen zu tun" wird dafür mit einer riesen Begeisterung immer wieder gesungen, wohl vor allem auch, wegen der dazugehörigen Bewegungen, beim Singen einfach still zu stehen ist für die meisten Kameruner nämlich nur schwer vorstellbar.
Heute konnten wir auch die Briefe an die Schüler verteilen, die Hannas Mutter für uns mitgebracht hat. Die Freude über die Briefe der GAT-Schüler war groß.
Hier noch einmal einen herzlichen Dank für die Unterstützung dieser Briefaktion an Herr Graffmann und Frau Grümmer.
Zum Abschlus gab es dank Hanna noch für jeden ein Stückchen Deutschland zum Probieren, in Form einer kleinen Ritter Sport, die leider dem kamerunischen Klima so gar nicht gewachsen zu sein scheint und sich daher eher als Schokoladendrink präsentierte. Aber wen stört das schon. Alles liebe, Lena

Samstag, 25. Februar 2012

Bafoussam :-)

Endlich habe wir es mal geschafft. Seit Natalie im Auust angekommen ist, lädt sie uns schon ein, sie in Bafoussam zu besuchen. Wir hatten sogar schon einige Male das folende Wochenende eingeplannt, aber dann kam immer irgendetwas dazwischen ( z.B. der Tag der Offenen Tür bei DUCA).
Doch diesmal schien alles gut zu gehen. Bis zum Freitag. Leider war Natalie etwas krank geworden, und so stand unser Besuch abermals auf der Kippe.
Samstagmorgen um 7 aber dann die Entwarnung, und so ging es auf nach Bepanda zur Agence da Voyage. Dort hieß es noch einmal 2 Stunden warten und dann ging es endlich los.
Allein die Fahrt lohnt sich schon. Zwar ruckelt es einen ganz schön durch, aber die Aussicht ist ein Traum. Immer höher schraubt sich die Straße zwischen den Bergen empor, mal durch am Regenwald, mal an einzelenen Holzhäusern, mal an Dörfern und Städten vorbei.
Nach knapp 6 Stunden Fahrt kommt man dann in Bafoussam an. Da alle Agences an einem Ort liegen herschte ersteinmal etwas Hektik. Mit Christine ( Freiwillige der VEM in Baham) und Natalie ging es dann aber recht schnell mit dem Taxi weiter Richtung Stadtzentrum zu Natalies Wohn- und Arbeitsort.
Wie auch in Douala findet in Bafoussam derzeit ein Foire statt. Ein wenig wie ein Herbst- oder Weihnachtsmarkt, auf Grund der Fête de la jeunesse am 11 Februar und dem Journée de la femme am 8 März. Nachdem wir uns mit Bohnen, Reis und Beignées gestärkt, und einige Diskussionen darüber geführt, dass es etwas unpassend ist, aufgrund der Geschichte Kameruns alle Deutschen zu mögen und die Franzosen zu hassen, ging es dann zum Foire. Schmuckstände, Stoffe, Kleidung, Holzarbeiten, viel Essen und Promoaktionen sowie eine Bühne mit Tanz und Musik. Und das ganze mit lieben Menschen, ein gelungener Abend.

Da Christine am Sonntag früh weg musste und es Natalie leider wieder etwas schlechter ging, machten Hanna, Marie und ich alleine auf zu einem Ausflug in die Umgebung Bafoussam. Dank der großartigen Verhandlungskünste eines Kollegen von Natalie hatten wir bald einen persönlichen Taxifahrer der uns zu einem wirklich günstigen Preis zum Lac Baleng und zu den nahegelegenen Wasserfällen fahren sollt.

( da ich gleich weg muss, folgt die Fortsetzung morgen. ACHTUNG! ich werde diesen Post einfach bearbeiten, also bitte nicht wundern, wenn es keinen neuen gibt, sondern einfach den alten nochmal lesen ;-) dann mit Ende Liebe Grüße für heute )

Mittwoch, 22. Februar 2012

Bin noch da :-)

Mir ist kaum aufgefallen, wie schnell die Zeit vergangen ist, oder sagen wir lieber, wie lange ich nichts mehr geschrieben habe.

Hier sind die Tage einfach so vollgepackt, dass mir kaum Zeit zum Schreiben bleibt. Denn mitlerweile ist es nicht nur so, dass ich nach der Schule noch einige Zeit bis nach Hause brauche, zwei mal die Woche nähen macht sie ebenfalls bemerkbar, und die letzten Wochenenden waren genauso wie die kommenden schon ganz gut verplant. Das macht sich auch daran bemerkbar, das es länger keine Rundmail gab, und auch der Zwischenbericht wartet ungeduldig darauf geschrieben zu werden. Ich hoffe das am folgenden Wochenende etwas Zeit dazu bleibt.

Das letzte Wochenende haben Hanna, Marie und ich zum ersten Mal in Bafoussam verbracht. Dort arbeitet Natalie bei ADEID, und hat uns schon seit Anfang unseres Freiwilligendienstes eingeladen.

Bafoussam verdient natürlich einen eigenen Eintrag ( hoffe ich verspreche nicht zu viel ;-) ).

Daher hier nur ein Photo von mir vor dem Wasserfall, für alle die schon ganz neugierig auf meine Rastas sind.










Viele liebe Grüße aus dem verregneten Douala, Lena