Hallo zusammen
Also, da bin ich wieder. Seit letzter Woche Sonntag ( nicht gestern, sondern noch davor) befinde ich mich wieder in Deutschland. Bisher klappt das mit dem Einleben ganz gut außer vielleicht das Bahnfahren ;-) aber auch das wird in Zukunft wohl wieder funktionieren. Alles eine Sache der Gewohnheit.
In meiner letzten Zeit in Kamerun, man kann fast sagen im letzten halben Jahr, habe ich den Blog ganz schön schleifen lassen. Dadurch habens sich so einige Geschichten angesammelt, die es noch zu erzählen gibt. Und auch Bildmatterial ist so einiges zusammen gekommen.
Daher bitte nicht wundern, wenn jetzt noch so einige Posts folgen :-) . Für euch und auch für mich selber werde ich noch etwas weiterschreiben, denn dieses Jahr und die Erfahrungen haben es eindeutig verdient erzählt und festgehalten zu werden.
Viele liebe Grüße nun wieder aus Deutschland und bis bald, Lena
Montag, 6. August 2012
Sonntag, 10. Juni 2012
Bamenda- Tag 2- Teeplantage
27.03.2011- Es wirkt bestimmt etwas komisch, wenn ich sofort mit Tag 2 anfange, aber Tag eins bestand nur aus der Busfahrt, und zu einer über 7 Stunden langen Busfahrt lässt sich eben doch nicht so viel sagen. Also, Tag 2: Da eine der Freiwilligen in Bamenda gerade Besuch von ihren Eltern hatte, hatte Christy, ihre Mentoren einen Ausflug zur "nahegelegenen" Teeplantage zu machen. Nahegelegen heißt ungefährt 3 Stunden mit einem Minibus über holprige Sandpisten die Berge hoch. Aber eindeutig eine lohnenswerte Fahrt. Aus dem vom grünen Wald und roten Sand umgebenen Bamende geht es zunächst weiter durch eben diese Landschaft, dann jedoch ändert sich das Bild und vor dem Fenster fliegt viel mehr hellbrauner Sand vorbei, es gibt nur noch wenige Sträuche und noch weniger Bäume. Es sieht eher nach Savanne aus ( hoffe das ist die geologisch richtige Bezeichnung). Und sieht man plötzlich die Hügel der Teeplantage, die in dunklem Grün leuchten. Ein unglaublicher Kontrast.
Auf der Teeplantage bekamen wir zunächst eine Führung durch die Fabrik, vorbei an den Sortiermaschinen der Blätter, zur Trockenstraße, dorthin wo die Blätter zerkleinert werden, dann wieder sortiert, und schließlich in Teebeutel gepackt.
Anschließend schauten wir uns noch die Baumschule an in der die Teepflänzchen für die nächsten Jahre herangezüchtet werden.
Danach durften wir noch das Privatgelände des Plantagenbesitzers besichtigen. Dort befindet sich nicht nur sein schlössartiges Haus, sondern auch seine eigene Moschee, eine Rinderherde, Pferde, sowie einige Schimpansen, Phyten, Strauße, andere Vögel, andere Affen.
Ziemlich erschöpft ging es mit dem Büschen über die Huckelpiste zurück nach Bamenda.
Nach einem kurzen Besuch bei der Tanzprobe einiger Freunde der Bamendafreiwilligen war der Tag auch schon so gut wie rum.
Liebe Grüße, Lena
Auf der Teeplantage bekamen wir zunächst eine Führung durch die Fabrik, vorbei an den Sortiermaschinen der Blätter, zur Trockenstraße, dorthin wo die Blätter zerkleinert werden, dann wieder sortiert, und schließlich in Teebeutel gepackt.
Anschließend schauten wir uns noch die Baumschule an in der die Teepflänzchen für die nächsten Jahre herangezüchtet werden.
Danach durften wir noch das Privatgelände des Plantagenbesitzers besichtigen. Dort befindet sich nicht nur sein schlössartiges Haus, sondern auch seine eigene Moschee, eine Rinderherde, Pferde, sowie einige Schimpansen, Phyten, Strauße, andere Vögel, andere Affen.
Ziemlich erschöpft ging es mit dem Büschen über die Huckelpiste zurück nach Bamenda.
Nach einem kurzen Besuch bei der Tanzprobe einiger Freunde der Bamendafreiwilligen war der Tag auch schon so gut wie rum.
Liebe Grüße, Lena
Samstag, 9. Juni 2012
Entschuldigung
Ich kann es gar nicht glauben, aber es ist schon mehr als 2 Monate her, dass ich das letzte mal einen Post geschieben habe. Das tut mir wirklich leid. Es geschah bestimmt nicht aus Mangel an Erlebnissen, die letzten Monate waren wirklich aufregend, mit der Besteigung des Mount Cameroun, der Reise in den Westen, dem Akonkonzert ( Reihenfolge nicht chronologisch ;-) ) und der noch nicht ganz beendeten Reise in den Norden Kameruns. Gerade sitze ich in Yaounde bei der lieben Ina und ihrer Mitbewohnerin Lisa, die mich für eine Nacht bei sich aufnehmen, damit ich nach knapp 13 Stunden Zugfahrt, nicht noch gleich mindestens 4 Stunden Busfahrt ertragen muss. Drausen regnet es es in Strömen, und man sieht kaum mehr die anderen Häuser. Es wird richtig kalt, und das in Afrika.
Sobald ich zu Hause bin werde ich mich mal wieder ans Blogschreiben geben. Es warten zwar auch noch so einige Umfragebögen auf die Eingabe, aber irgendwie klappt dass schon alles. Denn immerhin möchte ich euch nicht verheimlichen was hier so alles schönes, überraschendes, ungewöhnliches schockierendes etc passiert. Und wenn ich mich nicht langsam ranhalte, dann bin ich ja schon wieder in Deutschland bevor ich meine Erlebnisse festgehalten habe.
Dieser Blog stellt außerdem auch für mich ein ganz gutes Tagebuch da, also profietieren wir alle davon wenn ich mal wieder etwas motiviert bin ;-)
Ganz liebe Grüße in alle Welt, bisou Lena
Sobald ich zu Hause bin werde ich mich mal wieder ans Blogschreiben geben. Es warten zwar auch noch so einige Umfragebögen auf die Eingabe, aber irgendwie klappt dass schon alles. Denn immerhin möchte ich euch nicht verheimlichen was hier so alles schönes, überraschendes, ungewöhnliches schockierendes etc passiert. Und wenn ich mich nicht langsam ranhalte, dann bin ich ja schon wieder in Deutschland bevor ich meine Erlebnisse festgehalten habe.
Dieser Blog stellt außerdem auch für mich ein ganz gutes Tagebuch da, also profietieren wir alle davon wenn ich mal wieder etwas motiviert bin ;-)
Ganz liebe Grüße in alle Welt, bisou Lena
Donnerstag, 22. März 2012
8. März - Weltfrauentag
Schon Wochen um voraus gab es kaum ein anderes Thema im Atelier de Couture: der Weltfrauentag am 8. März. Zunächst hieß es den Stoff zu besorgen. Hier in Kamerun gibt es jedes Jahr zum Weltfrauentag einen ganz besonderen Stoff, meist in 2 verschiedenen Farben erhältlich. Auch wir Freiwilligen konnten und wollten uns dem nicht entziehen. Knapp drei Wochen vor dem 8.März ging es also los, überall pink und gelb/blau/rot. Im Atelier wurden kleine Handtaschen, Handytaschen und natürlich Kabas und Kleider genäht. Um so näher der 8.März kam, um so öfter sah man die unterschiedlichsten Modelle auch in den kleineren Schneidereien.
Weltfrauentag ist bei uns in Deutschland eher unbeachten, hier jedoch ist es ein riesen Fest und bei DUCA wurde gleich eine ganze Aktionswoche veranstalltet. Es begann mit einem Film mit anschließender Diskussion zum Thema "Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau" gipfelte am 8. März in einem großen Fest und endere am Samstagabend mit einem Ausflug des Teams + mir in eine Disko :-).
Weltfrauentag hat hier aus gutem Grund eine ganz andere Bedeutung, denn von Gleichberechtigung wollen die meisten hier nichts wissen. Was mich am meisten daran erschreckt: auch die Frauen selbst sehen sich als dem man unterlegen an, denn schließlich sagt das ja die Bibel. Ich würde mich bestimmt nicht als Feministin bezeichnen, aber das lässt mich fast aus der Haut fahren, wenn eine sonst so selbstbewusste Frau es als gottgegebenes recht des Mannes ansieht, sich zu Hause von vorne bis hinten bedienen zu lassen. Frauen dürften schon arbeiten gehn, solange wenn der Mann nach Hause kommt dennoch pünktlich das Essen auf dem Tisch stehe, und in diskussionen hat am Ende der Mann recht, denn die Frau sei in ihrem Charakter eher Schwach, habe keine richtige Meinung und könne keine Entscheidungen treffen :-(. Wenn die Frauen das dann selbst behaupten macht mich das unglaublich traurig und wütend.
Jetzt aber wieder zu den schönen Seiten. Für mich begann der 8. März schon um 6 Uhr denn ich wollte in aller Frühe bei DUCA sein. Denn gegen 12 Uhr sollte ich an einer Modenschau teilnehmen. Dafür hatte ich in den vorangegangenen 2 Wochen ein Ensamble aus Rock und Oberteil, eine Kaba und ein Kleid aus dem Stoff des 8. März genäht ( jedoch mit ganz viel Hilfe von Emilienne, die mir immer alle Teile zurecht geschnitten hat, so dass ich sie nur noch aneinander nähen musst).
Am Morgen musste ich nur noch die letzten Feinheiten erledigen. Außerdem habe ich noch 2 kleine Umhängetaschen, ein Handysäckchen und ein Haarband hinbekommen :-).
Mit knapp 2 Stunden Verspätung ging es dann los: neben der Modenschau an der außer mir alles DUCA-Absolventinnen teilnahmen, die nun als Schneiderinnen arbeiten oder in der Ausbildung sind, gab es noch eine Misswahl, den DUCA-Chor, und dieverse Playback-Performances. Außerdem ein Quiz und das unvermeidliche Buffett am Schluss.
Eine riesen Party :-).
Der 8 März gehörte ganz eindeutig zu einem meiner schönsten Tage hier in Kamerun. Wenigstens ein wenig konnte ich mich wie eine unter vielen und nicht als "weiße" Ausnahme fühlen. Kamerun - mittendrinn statt nur dabei :-) .
Liebe Grüße, Lena
Ps: Photos folgen natürlich. Und die Sachen kommen alle mit nach Deutschland, also kann man sie sich in knapp 4 Monaten sogar live ansehen ;-)
Weltfrauentag ist bei uns in Deutschland eher unbeachten, hier jedoch ist es ein riesen Fest und bei DUCA wurde gleich eine ganze Aktionswoche veranstalltet. Es begann mit einem Film mit anschließender Diskussion zum Thema "Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau" gipfelte am 8. März in einem großen Fest und endere am Samstagabend mit einem Ausflug des Teams + mir in eine Disko :-).
Weltfrauentag hat hier aus gutem Grund eine ganz andere Bedeutung, denn von Gleichberechtigung wollen die meisten hier nichts wissen. Was mich am meisten daran erschreckt: auch die Frauen selbst sehen sich als dem man unterlegen an, denn schließlich sagt das ja die Bibel. Ich würde mich bestimmt nicht als Feministin bezeichnen, aber das lässt mich fast aus der Haut fahren, wenn eine sonst so selbstbewusste Frau es als gottgegebenes recht des Mannes ansieht, sich zu Hause von vorne bis hinten bedienen zu lassen. Frauen dürften schon arbeiten gehn, solange wenn der Mann nach Hause kommt dennoch pünktlich das Essen auf dem Tisch stehe, und in diskussionen hat am Ende der Mann recht, denn die Frau sei in ihrem Charakter eher Schwach, habe keine richtige Meinung und könne keine Entscheidungen treffen :-(. Wenn die Frauen das dann selbst behaupten macht mich das unglaublich traurig und wütend.
Jetzt aber wieder zu den schönen Seiten. Für mich begann der 8. März schon um 6 Uhr denn ich wollte in aller Frühe bei DUCA sein. Denn gegen 12 Uhr sollte ich an einer Modenschau teilnehmen. Dafür hatte ich in den vorangegangenen 2 Wochen ein Ensamble aus Rock und Oberteil, eine Kaba und ein Kleid aus dem Stoff des 8. März genäht ( jedoch mit ganz viel Hilfe von Emilienne, die mir immer alle Teile zurecht geschnitten hat, so dass ich sie nur noch aneinander nähen musst).
Am Morgen musste ich nur noch die letzten Feinheiten erledigen. Außerdem habe ich noch 2 kleine Umhängetaschen, ein Handysäckchen und ein Haarband hinbekommen :-).
Mit knapp 2 Stunden Verspätung ging es dann los: neben der Modenschau an der außer mir alles DUCA-Absolventinnen teilnahmen, die nun als Schneiderinnen arbeiten oder in der Ausbildung sind, gab es noch eine Misswahl, den DUCA-Chor, und dieverse Playback-Performances. Außerdem ein Quiz und das unvermeidliche Buffett am Schluss.
Eine riesen Party :-).
Der 8 März gehörte ganz eindeutig zu einem meiner schönsten Tage hier in Kamerun. Wenigstens ein wenig konnte ich mich wie eine unter vielen und nicht als "weiße" Ausnahme fühlen. Kamerun - mittendrinn statt nur dabei :-) .
Liebe Grüße, Lena
Ps: Photos folgen natürlich. Und die Sachen kommen alle mit nach Deutschland, also kann man sie sich in knapp 4 Monaten sogar live ansehen ;-)
Mittwoch, 29. Februar 2012
Brieffreunde und Ritter Sport
Wie jeden Mittwoch fand auch heute wieder der Deutschclub statt, zurzeit Gottseidank auch wieder mit größerer Beteiligung ( ca. 12).
Wir sind gerade dabei, für die bevorstehende Kulturwoche eine Version der "Bremerstadtmusikanten" als Theaterstück vorzubereiten. Dies gestalltet sich nicht ganz so leicht wie gedacht, aber es geht dennoch vorwärts, und es freut mich sehr, dass schon Verbesserungen beim Lesen deutlich werden.
Außerdem versuchen wir uns an " Gib mir nur ein Wort" von wir sind Helden. Dies soll nicht nur gesungen sondern auch ein bisschen inszeniert werden. Mal sehen wie es weiter geht ;-)
"Was haben meine Arme mit dem singen zu tun" wird dafür mit einer riesen Begeisterung immer wieder gesungen, wohl vor allem auch, wegen der dazugehörigen Bewegungen, beim Singen einfach still zu stehen ist für die meisten Kameruner nämlich nur schwer vorstellbar.
Heute konnten wir auch die Briefe an die Schüler verteilen, die Hannas Mutter für uns mitgebracht hat. Die Freude über die Briefe der GAT-Schüler war groß.
Hier noch einmal einen herzlichen Dank für die Unterstützung dieser Briefaktion an Herr Graffmann und Frau Grümmer.
Zum Abschlus gab es dank Hanna noch für jeden ein Stückchen Deutschland zum Probieren, in Form einer kleinen Ritter Sport, die leider dem kamerunischen Klima so gar nicht gewachsen zu sein scheint und sich daher eher als Schokoladendrink präsentierte. Aber wen stört das schon. Alles liebe, Lena
Wir sind gerade dabei, für die bevorstehende Kulturwoche eine Version der "Bremerstadtmusikanten" als Theaterstück vorzubereiten. Dies gestalltet sich nicht ganz so leicht wie gedacht, aber es geht dennoch vorwärts, und es freut mich sehr, dass schon Verbesserungen beim Lesen deutlich werden.
Außerdem versuchen wir uns an " Gib mir nur ein Wort" von wir sind Helden. Dies soll nicht nur gesungen sondern auch ein bisschen inszeniert werden. Mal sehen wie es weiter geht ;-)
"Was haben meine Arme mit dem singen zu tun" wird dafür mit einer riesen Begeisterung immer wieder gesungen, wohl vor allem auch, wegen der dazugehörigen Bewegungen, beim Singen einfach still zu stehen ist für die meisten Kameruner nämlich nur schwer vorstellbar.
Heute konnten wir auch die Briefe an die Schüler verteilen, die Hannas Mutter für uns mitgebracht hat. Die Freude über die Briefe der GAT-Schüler war groß.
Hier noch einmal einen herzlichen Dank für die Unterstützung dieser Briefaktion an Herr Graffmann und Frau Grümmer.
Zum Abschlus gab es dank Hanna noch für jeden ein Stückchen Deutschland zum Probieren, in Form einer kleinen Ritter Sport, die leider dem kamerunischen Klima so gar nicht gewachsen zu sein scheint und sich daher eher als Schokoladendrink präsentierte. Aber wen stört das schon. Alles liebe, Lena
Samstag, 25. Februar 2012
Bafoussam :-)
Endlich habe wir es mal geschafft. Seit Natalie im Auust angekommen ist, lädt sie uns schon ein, sie in Bafoussam zu besuchen. Wir hatten sogar schon einige Male das folende Wochenende eingeplannt, aber dann kam immer irgendetwas dazwischen ( z.B. der Tag der Offenen Tür bei DUCA).
Doch diesmal schien alles gut zu gehen. Bis zum Freitag. Leider war Natalie etwas krank geworden, und so stand unser Besuch abermals auf der Kippe.
Samstagmorgen um 7 aber dann die Entwarnung, und so ging es auf nach Bepanda zur Agence da Voyage. Dort hieß es noch einmal 2 Stunden warten und dann ging es endlich los.
Allein die Fahrt lohnt sich schon. Zwar ruckelt es einen ganz schön durch, aber die Aussicht ist ein Traum. Immer höher schraubt sich die Straße zwischen den Bergen empor, mal durch am Regenwald, mal an einzelenen Holzhäusern, mal an Dörfern und Städten vorbei.
Nach knapp 6 Stunden Fahrt kommt man dann in Bafoussam an. Da alle Agences an einem Ort liegen herschte ersteinmal etwas Hektik. Mit Christine ( Freiwillige der VEM in Baham) und Natalie ging es dann aber recht schnell mit dem Taxi weiter Richtung Stadtzentrum zu Natalies Wohn- und Arbeitsort.
Wie auch in Douala findet in Bafoussam derzeit ein Foire statt. Ein wenig wie ein Herbst- oder Weihnachtsmarkt, auf Grund der Fête de la jeunesse am 11 Februar und dem Journée de la femme am 8 März. Nachdem wir uns mit Bohnen, Reis und Beignées gestärkt, und einige Diskussionen darüber geführt, dass es etwas unpassend ist, aufgrund der Geschichte Kameruns alle Deutschen zu mögen und die Franzosen zu hassen, ging es dann zum Foire. Schmuckstände, Stoffe, Kleidung, Holzarbeiten, viel Essen und Promoaktionen sowie eine Bühne mit Tanz und Musik. Und das ganze mit lieben Menschen, ein gelungener Abend.
Da Christine am Sonntag früh weg musste und es Natalie leider wieder etwas schlechter ging, machten Hanna, Marie und ich alleine auf zu einem Ausflug in die Umgebung Bafoussam. Dank der großartigen Verhandlungskünste eines Kollegen von Natalie hatten wir bald einen persönlichen Taxifahrer der uns zu einem wirklich günstigen Preis zum Lac Baleng und zu den nahegelegenen Wasserfällen fahren sollt.
( da ich gleich weg muss, folgt die Fortsetzung morgen. ACHTUNG! ich werde diesen Post einfach bearbeiten, also bitte nicht wundern, wenn es keinen neuen gibt, sondern einfach den alten nochmal lesen ;-) dann mit Ende Liebe Grüße für heute )
Doch diesmal schien alles gut zu gehen. Bis zum Freitag. Leider war Natalie etwas krank geworden, und so stand unser Besuch abermals auf der Kippe.
Samstagmorgen um 7 aber dann die Entwarnung, und so ging es auf nach Bepanda zur Agence da Voyage. Dort hieß es noch einmal 2 Stunden warten und dann ging es endlich los.
Allein die Fahrt lohnt sich schon. Zwar ruckelt es einen ganz schön durch, aber die Aussicht ist ein Traum. Immer höher schraubt sich die Straße zwischen den Bergen empor, mal durch am Regenwald, mal an einzelenen Holzhäusern, mal an Dörfern und Städten vorbei.
Nach knapp 6 Stunden Fahrt kommt man dann in Bafoussam an. Da alle Agences an einem Ort liegen herschte ersteinmal etwas Hektik. Mit Christine ( Freiwillige der VEM in Baham) und Natalie ging es dann aber recht schnell mit dem Taxi weiter Richtung Stadtzentrum zu Natalies Wohn- und Arbeitsort.
Wie auch in Douala findet in Bafoussam derzeit ein Foire statt. Ein wenig wie ein Herbst- oder Weihnachtsmarkt, auf Grund der Fête de la jeunesse am 11 Februar und dem Journée de la femme am 8 März. Nachdem wir uns mit Bohnen, Reis und Beignées gestärkt, und einige Diskussionen darüber geführt, dass es etwas unpassend ist, aufgrund der Geschichte Kameruns alle Deutschen zu mögen und die Franzosen zu hassen, ging es dann zum Foire. Schmuckstände, Stoffe, Kleidung, Holzarbeiten, viel Essen und Promoaktionen sowie eine Bühne mit Tanz und Musik. Und das ganze mit lieben Menschen, ein gelungener Abend.
Da Christine am Sonntag früh weg musste und es Natalie leider wieder etwas schlechter ging, machten Hanna, Marie und ich alleine auf zu einem Ausflug in die Umgebung Bafoussam. Dank der großartigen Verhandlungskünste eines Kollegen von Natalie hatten wir bald einen persönlichen Taxifahrer der uns zu einem wirklich günstigen Preis zum Lac Baleng und zu den nahegelegenen Wasserfällen fahren sollt.
( da ich gleich weg muss, folgt die Fortsetzung morgen. ACHTUNG! ich werde diesen Post einfach bearbeiten, also bitte nicht wundern, wenn es keinen neuen gibt, sondern einfach den alten nochmal lesen ;-) dann mit Ende Liebe Grüße für heute )
Mittwoch, 22. Februar 2012
Bin noch da :-)
Mir ist kaum aufgefallen, wie schnell die Zeit vergangen ist, oder sagen wir lieber, wie lange ich nichts mehr geschrieben habe.
Hier sind die Tage einfach so vollgepackt, dass mir kaum Zeit zum Schreiben bleibt. Denn mitlerweile ist es nicht nur so, dass ich nach der Schule noch einige Zeit bis nach Hause brauche, zwei mal die Woche nähen macht sie ebenfalls bemerkbar, und die letzten Wochenenden waren genauso wie die kommenden schon ganz gut verplant. Das macht sich auch daran bemerkbar, das es länger keine Rundmail gab, und auch der Zwischenbericht wartet ungeduldig darauf geschrieben zu werden. Ich hoffe das am folgenden Wochenende etwas Zeit dazu bleibt.
Das letzte Wochenende haben Hanna, Marie und ich zum ersten Mal in Bafoussam verbracht. Dort arbeitet Natalie bei ADEID, und hat uns schon seit Anfang unseres Freiwilligendienstes eingeladen.
Bafoussam verdient natürlich einen eigenen Eintrag ( hoffe ich verspreche nicht zu viel ;-) ).
Daher hier nur ein Photo von mir vor dem Wasserfall, für alle die schon ganz neugierig auf meine Rastas sind.

Viele liebe Grüße aus dem verregneten Douala, Lena
Hier sind die Tage einfach so vollgepackt, dass mir kaum Zeit zum Schreiben bleibt. Denn mitlerweile ist es nicht nur so, dass ich nach der Schule noch einige Zeit bis nach Hause brauche, zwei mal die Woche nähen macht sie ebenfalls bemerkbar, und die letzten Wochenenden waren genauso wie die kommenden schon ganz gut verplant. Das macht sich auch daran bemerkbar, das es länger keine Rundmail gab, und auch der Zwischenbericht wartet ungeduldig darauf geschrieben zu werden. Ich hoffe das am folgenden Wochenende etwas Zeit dazu bleibt.
Das letzte Wochenende haben Hanna, Marie und ich zum ersten Mal in Bafoussam verbracht. Dort arbeitet Natalie bei ADEID, und hat uns schon seit Anfang unseres Freiwilligendienstes eingeladen.
Bafoussam verdient natürlich einen eigenen Eintrag ( hoffe ich verspreche nicht zu viel ;-) ).
Daher hier nur ein Photo von mir vor dem Wasserfall, für alle die schon ganz neugierig auf meine Rastas sind.
Viele liebe Grüße aus dem verregneten Douala, Lena
Samstag, 14. Januar 2012
Alles Tun hat seine Zeit
Manchmal braucht man etwas länger um bestimmte Sätze wirklich zu verstehen. "Alles Tun hat seine Zeit" , ja, natürlich kann man nicht Weihnachten im August feiern, und man kann nicht dauernd fröhlich oder traurig sein.
Aber das ein Brief mir diesen Satz einmal bestätigt, damit habe ich nicht gerechnet.
Seit September warte ich auf ein Päckchen, das im Grunde nur wenige Tage nach meiner Abreise in Deutschland abgeschickt wurde. Erzählte ich irgendjemandem davon, dass es bisher keine Nachricht über den Verbleib des Päckchens hätte, so erntete ich auch gerne einmal großes Gelächter und miteidige Blicke für meine Hoffung, das Päckchen könne doch noch ankommen.
Am Dienstag dann endlich eine Nachricht, ich könne in Bonanjo bei de Post ein Packet abholen.
Also ging es Donnerstag frohen Mutes dort hin. Dort erwartete mich dann jedoch eine andere freudige Überraschung, nämlich ein Weihnachtspäckchen in rotem Glitzerpapier das dafür sorgte, dass das Grinsen gar nicht mehr von meinem Gesicht verschwinden wollte.
Michelle, der mich begleitet hatte, fragte dann noch, ob das den nun das Päckchen sei, das ich erwarte. Da dem nicht so war baht er darum die handscrfitlich geführten Bücher durchsehen zu dürfen, in denen die Ankunft von Packeten vermerkt wird. Die Dame machte uns zwar wenig Hoffung etwas zu finden, aber auf einen Versuch, kann man es ja ankommen lassen.
Und siehe da, direkt auf der ersten Seite steht in Großbuchstaben mein Name. Wenig erfreut verschwand die Dame dann noch einmal im Lager um mit einem äußerst zerflederten Umschlag wieder zu kommen, der nur noch durch Klebeband zusammen gehalten wird, durch Zufall sieht der bestimmt nicht so aus. Dies Vermutung bestätigt sich auch recht bald, als nämlich auffällt, dass von der angegebenen Schokolade gerade mal noch eine Verpackung übrig geblieben ist.
Dennoch, ein Brief, ein Buch und eine Wochenzeitung sind angekommen, ich kanns nicht fassen :-).
Ich gebe zu, die letzten Tage waren nicht umbedingt die leichtestes wenn ich so auf meine bisherige Zeit hier zurück blicke. Da kamen diese beiden Päckchen gerade zur richtigen Zeit.
Das Buch dieses verschollenen Päckchens war es dann, das mich an den oben genannten Satz erinnerte.
Meine Mutter hat dieses Buch ( " ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling) vor ungefähr 2 Jahren zum Geburtstag bekommen. Ich wollte es damals umbedingt lesen, musste aber nach einigen Seiten aufgeben, irgendwie hat das Buch einfach nicht gepasst.
Jetzt halte ich es wieder in den Händen, und merke, es passt. Nach zwei Sätzen kann ich es kaum beiseite legen und heute, Samstagmittag, habe ich es nach knapp 2 Tagen durchgelesen.
Zurück bleibt viel Hoffnung, die Sehnsucht nach meinen Freunden und einem schönen Gespräch mit ihnen, so wie eine unerklärliche Lust aufs Wandern, die ich von mir ganz und gar nicht kenne.
Alles Tun hat seine Zeit, die Zeit für dieses Buch war genau jetzt. Ob da wer seine Hände im Spiel hatte, dass es erst jetzt ankam? Wer weiß, auf jeden fall schön das es so war.
Viele liebe Grüße, und ein besonders dickes Dankeschön an meine lieben Postengel, so wie alle die sich auch aus der Ferne meine Wegbegleiter sind.
Bis bald, Lena
Aber das ein Brief mir diesen Satz einmal bestätigt, damit habe ich nicht gerechnet.
Seit September warte ich auf ein Päckchen, das im Grunde nur wenige Tage nach meiner Abreise in Deutschland abgeschickt wurde. Erzählte ich irgendjemandem davon, dass es bisher keine Nachricht über den Verbleib des Päckchens hätte, so erntete ich auch gerne einmal großes Gelächter und miteidige Blicke für meine Hoffung, das Päckchen könne doch noch ankommen.
Am Dienstag dann endlich eine Nachricht, ich könne in Bonanjo bei de Post ein Packet abholen.
Also ging es Donnerstag frohen Mutes dort hin. Dort erwartete mich dann jedoch eine andere freudige Überraschung, nämlich ein Weihnachtspäckchen in rotem Glitzerpapier das dafür sorgte, dass das Grinsen gar nicht mehr von meinem Gesicht verschwinden wollte.
Michelle, der mich begleitet hatte, fragte dann noch, ob das den nun das Päckchen sei, das ich erwarte. Da dem nicht so war baht er darum die handscrfitlich geführten Bücher durchsehen zu dürfen, in denen die Ankunft von Packeten vermerkt wird. Die Dame machte uns zwar wenig Hoffung etwas zu finden, aber auf einen Versuch, kann man es ja ankommen lassen.
Und siehe da, direkt auf der ersten Seite steht in Großbuchstaben mein Name. Wenig erfreut verschwand die Dame dann noch einmal im Lager um mit einem äußerst zerflederten Umschlag wieder zu kommen, der nur noch durch Klebeband zusammen gehalten wird, durch Zufall sieht der bestimmt nicht so aus. Dies Vermutung bestätigt sich auch recht bald, als nämlich auffällt, dass von der angegebenen Schokolade gerade mal noch eine Verpackung übrig geblieben ist.
Dennoch, ein Brief, ein Buch und eine Wochenzeitung sind angekommen, ich kanns nicht fassen :-).
Ich gebe zu, die letzten Tage waren nicht umbedingt die leichtestes wenn ich so auf meine bisherige Zeit hier zurück blicke. Da kamen diese beiden Päckchen gerade zur richtigen Zeit.
Das Buch dieses verschollenen Päckchens war es dann, das mich an den oben genannten Satz erinnerte.
Meine Mutter hat dieses Buch ( " ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling) vor ungefähr 2 Jahren zum Geburtstag bekommen. Ich wollte es damals umbedingt lesen, musste aber nach einigen Seiten aufgeben, irgendwie hat das Buch einfach nicht gepasst.
Jetzt halte ich es wieder in den Händen, und merke, es passt. Nach zwei Sätzen kann ich es kaum beiseite legen und heute, Samstagmittag, habe ich es nach knapp 2 Tagen durchgelesen.
Zurück bleibt viel Hoffnung, die Sehnsucht nach meinen Freunden und einem schönen Gespräch mit ihnen, so wie eine unerklärliche Lust aufs Wandern, die ich von mir ganz und gar nicht kenne.
Alles Tun hat seine Zeit, die Zeit für dieses Buch war genau jetzt. Ob da wer seine Hände im Spiel hatte, dass es erst jetzt ankam? Wer weiß, auf jeden fall schön das es so war.
Viele liebe Grüße, und ein besonders dickes Dankeschön an meine lieben Postengel, so wie alle die sich auch aus der Ferne meine Wegbegleiter sind.
Bis bald, Lena
Weihnachten am Strand
Ich glaube vor keinem Datum in diesem Jahr wurden wir so oft gewarnt wie vor Weihnachten. Immer wieder wurde uns gesagt, dass es wohl die schlimmste Zeit des Jahres wäre, in der man Freunde und Familie am meisten vermisse. Der Tipp also: Bloß nicht alleine verbringen, und sich etwas schönes vornehmen.
Gesagt getan. Nach der Rückkehr aus Foumban am Freitagabend machten Hanna und ich uns gegen 8 Uhr am Samstagmorgen auf nach Akwa ( Stadtviertal Doualas) um von dort aus einen Bus nach Kribi zu nehmen. Erst mal hieß es dann natürlich: warten. Aber Gott-sei-dank nur knapp 2 Stunden, dann für der Bus sogar eine Viertelstunde zu früh ab in Richtung Urlaub und Strand :-)
Nach knapp dreieinhalb Stunden dann die Ankunft in Kribi, endlich, eine Woche Strand liegt vor uns. Also schnell zu CAFF, einem Seminarzentrum, in dem man sehr günstig übernachten kann. Zwar hat man nicht wie sonst die Hotels einen Privatstrand, aber dafür läuft man einmal durch dir "Vorgärten" der Menschen, die auf der anderen Straßenseite wohnen und schon ist man an einem Strand, wo sonst nur ein paar Fischerboote liegen. Einfach wunderschön.
Nur knapp eine halbe Stunde nach uns, kam dann auch Ina an. Sie arbeitet eigentlich als Dozentin an der Universität in Yaoundé und hatte über Natalie, nach Weihnachtsbegleitung gesucht.
Danach gings kurz in die Stadt, Weihnachtsbaum kaufen. Ein wenig handeln und schon hatten wir ein Plastikbäumchen, 6 Kugeln und drei Glitzerflimmergirlanden, und damit ging es dann wieder zurück zum Stand. Dort wurde das Bäumchen dann eingepflanzt und geschmückt. Er war sie schräg hässlich, dass er schon wieder schön war :-D eben unser eigener typisch kamerunischer Weihnachtsbaum.
Als Weihnachtsessen war dann eigentlich ein schönes Picknick mitBaguette, Avocado, Bananen und Tartina am Strand geplant. Was wir dabei nicht bedacht hatten, mit der Dämmerung tauchen überall Kraben auf. Leicht fluchtartig ging es also zurück zu CAFF. Nach dem Picknick gab es dank Päckchen von zu Hause für Hanna und mich noch ein klein wenig Bescherung :-).
Und das war auch schon der Heilig Abend.
Tag zwei haben wir dann vor allem am Strand verbracht. Diesmal jedoch direkt in Kribizentrum. Nachdem am Vormittag noch alles wie ausgestorben war, kamen gegen frühen Nachmittag wie aus dem Nichts Menschenmassen an den Strand. Erwachsene und Kinder in schicken Kleidern und Anzügen, die Kinder mit Autos und Puppen unter dem Arm. Abends gabs dann Pizza :-)
FORTSETZUNG FOLGT ....
Gesagt getan. Nach der Rückkehr aus Foumban am Freitagabend machten Hanna und ich uns gegen 8 Uhr am Samstagmorgen auf nach Akwa ( Stadtviertal Doualas) um von dort aus einen Bus nach Kribi zu nehmen. Erst mal hieß es dann natürlich: warten. Aber Gott-sei-dank nur knapp 2 Stunden, dann für der Bus sogar eine Viertelstunde zu früh ab in Richtung Urlaub und Strand :-)
Nach knapp dreieinhalb Stunden dann die Ankunft in Kribi, endlich, eine Woche Strand liegt vor uns. Also schnell zu CAFF, einem Seminarzentrum, in dem man sehr günstig übernachten kann. Zwar hat man nicht wie sonst die Hotels einen Privatstrand, aber dafür läuft man einmal durch dir "Vorgärten" der Menschen, die auf der anderen Straßenseite wohnen und schon ist man an einem Strand, wo sonst nur ein paar Fischerboote liegen. Einfach wunderschön.
Nur knapp eine halbe Stunde nach uns, kam dann auch Ina an. Sie arbeitet eigentlich als Dozentin an der Universität in Yaoundé und hatte über Natalie, nach Weihnachtsbegleitung gesucht.
Danach gings kurz in die Stadt, Weihnachtsbaum kaufen. Ein wenig handeln und schon hatten wir ein Plastikbäumchen, 6 Kugeln und drei Glitzerflimmergirlanden, und damit ging es dann wieder zurück zum Stand. Dort wurde das Bäumchen dann eingepflanzt und geschmückt. Er war sie schräg hässlich, dass er schon wieder schön war :-D eben unser eigener typisch kamerunischer Weihnachtsbaum.
Als Weihnachtsessen war dann eigentlich ein schönes Picknick mitBaguette, Avocado, Bananen und Tartina am Strand geplant. Was wir dabei nicht bedacht hatten, mit der Dämmerung tauchen überall Kraben auf. Leicht fluchtartig ging es also zurück zu CAFF. Nach dem Picknick gab es dank Päckchen von zu Hause für Hanna und mich noch ein klein wenig Bescherung :-).
Und das war auch schon der Heilig Abend.
Tag zwei haben wir dann vor allem am Strand verbracht. Diesmal jedoch direkt in Kribizentrum. Nachdem am Vormittag noch alles wie ausgestorben war, kamen gegen frühen Nachmittag wie aus dem Nichts Menschenmassen an den Strand. Erwachsene und Kinder in schicken Kleidern und Anzügen, die Kinder mit Autos und Puppen unter dem Arm. Abends gabs dann Pizza :-)
FORTSETZUNG FOLGT ....
Dienstag, 10. Januar 2012
Foumban - ein Lehrerausflug mit Hindernissen
Schon seit Anfang des Schuljahres wird uns davon erzählt: die Reise aufgrund des Partenariats. Einmal im Jahr treffen sich das Personal der Collèges der EEC aus Foumban, Nkongsamba, Douala und Bafoussam um einige Tage gemeinsam zu arbeiten und sich aus zu tauschen.
Das diesjährige Treffen sollte in Foumban stattfinden, dies liegt im Westen Kameruns, und beheimatet unter anderem den Sultanspalast des Sultan von Bamoun. Außerdem ist es zu mindest nacht einiges kälter als in Douala.
Das erste Hinderniss war für Hanna und mich überhaupt heraus zu finden, wann wir nach Foumban fahren. Schlussendlich wurde die Reise für den 20 bis 23 Dezember festgelegt ( Änderungen vorbehalten^^).
Zweites Hinderniss: der Partenariatsstoff. Wie für fast jedes größere oder kleinere Ereigness so gab es auch für das Partenariat einen bestimmten Stoff, aus welchem sich alle Anwesenden für den Festgottesdienst eine Kaba oder eine Hose und ein Hemd schneidern lassen sollten. Ich wusste nicht das es sich so schwierig gestallten kann an ein bisschen Stoff zu kommen. Nachdem wir jedoch von einem zum Nächsten geschickt worden waren standen wir am Ende doch ohne Kaba da :-(.
Montag vor der Abreise hieß es dann noch Bücher in Kartons packen, die unsere Schule an die anderen Schulen schenken wollte, da unser Archiv eh einige Bücher in 50facher Ausgabe hat.
Ich möchte eigentlich wirklich keine Clichés stützen, aber hier nun zu den Zwei größten Schwächen der (meisten) Kameruner. Man könnte es auch fast als eine bezeichnen, denn sie sind sehr nah mit ein ander verwandt:
Planung
Zeitabsprachen
Montag erfuhren wir ( mehr durch Zufall), dass wir statt Dienstag um 22 Uhr erst Mottwoch um 5 Uhr morgens losfahren wollten. Gleichzeitig bekamen wir von einem unserer Mentoren den Hinweis, dass wir nicht vor 6 da zu sein brauchten, alles bis halb 7 wäre ok.
Wer hat eine Ahnung wann es los ging?
Lösung: kurz nach 8 Uhr.
Das Partenariat bestand dann vor allem aus Essen, Fussball, Musik und Gottesdiensten. Die Diskussion und der Runde Tisch faden auf Grund der Verschiebungen des Programms gegen 22 Uhr statt, danach wurde noch gefeiert ( Hanna und ich haben dann gegen 24 Uhr doch lieber geschlafen als getanzt).
Für den Ausflug ins Museum und zum Sultans Palast blieb dann leider keine Zeit mehr.
Aber die Rückreise selbst, war den Weg dann schon wert. Neben der Straße erstreckten sich auf den Bergen und durch die unendlich weit scheinenden täler der Regenwald, mit Wasserfällen. Vor den Häusern trocknen die Menschen Mais und Kaffe. Ein ganz anderes Kamerun, als dass, das wir jeden Tag in Douala zu sehen bekommen.
Da wird ein Leben ohne Strom in einer Holzhütte plötzlich sehr erstrebenswert, wenn man dafür dieses Naturwunder direkt vor der Türe hat.
Liebe Grüße, Lena
Das diesjährige Treffen sollte in Foumban stattfinden, dies liegt im Westen Kameruns, und beheimatet unter anderem den Sultanspalast des Sultan von Bamoun. Außerdem ist es zu mindest nacht einiges kälter als in Douala.
Das erste Hinderniss war für Hanna und mich überhaupt heraus zu finden, wann wir nach Foumban fahren. Schlussendlich wurde die Reise für den 20 bis 23 Dezember festgelegt ( Änderungen vorbehalten^^).
Zweites Hinderniss: der Partenariatsstoff. Wie für fast jedes größere oder kleinere Ereigness so gab es auch für das Partenariat einen bestimmten Stoff, aus welchem sich alle Anwesenden für den Festgottesdienst eine Kaba oder eine Hose und ein Hemd schneidern lassen sollten. Ich wusste nicht das es sich so schwierig gestallten kann an ein bisschen Stoff zu kommen. Nachdem wir jedoch von einem zum Nächsten geschickt worden waren standen wir am Ende doch ohne Kaba da :-(.
Montag vor der Abreise hieß es dann noch Bücher in Kartons packen, die unsere Schule an die anderen Schulen schenken wollte, da unser Archiv eh einige Bücher in 50facher Ausgabe hat.
Ich möchte eigentlich wirklich keine Clichés stützen, aber hier nun zu den Zwei größten Schwächen der (meisten) Kameruner. Man könnte es auch fast als eine bezeichnen, denn sie sind sehr nah mit ein ander verwandt:
Planung
Zeitabsprachen
Montag erfuhren wir ( mehr durch Zufall), dass wir statt Dienstag um 22 Uhr erst Mottwoch um 5 Uhr morgens losfahren wollten. Gleichzeitig bekamen wir von einem unserer Mentoren den Hinweis, dass wir nicht vor 6 da zu sein brauchten, alles bis halb 7 wäre ok.
Wer hat eine Ahnung wann es los ging?
Lösung: kurz nach 8 Uhr.
Das Partenariat bestand dann vor allem aus Essen, Fussball, Musik und Gottesdiensten. Die Diskussion und der Runde Tisch faden auf Grund der Verschiebungen des Programms gegen 22 Uhr statt, danach wurde noch gefeiert ( Hanna und ich haben dann gegen 24 Uhr doch lieber geschlafen als getanzt).
Für den Ausflug ins Museum und zum Sultans Palast blieb dann leider keine Zeit mehr.
Aber die Rückreise selbst, war den Weg dann schon wert. Neben der Straße erstreckten sich auf den Bergen und durch die unendlich weit scheinenden täler der Regenwald, mit Wasserfällen. Vor den Häusern trocknen die Menschen Mais und Kaffe. Ein ganz anderes Kamerun, als dass, das wir jeden Tag in Douala zu sehen bekommen.
Da wird ein Leben ohne Strom in einer Holzhütte plötzlich sehr erstrebenswert, wenn man dafür dieses Naturwunder direkt vor der Türe hat.
Liebe Grüße, Lena
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