Nur noch 4 Tage bis Weihnachten. Das klingt geradezu unglaublich. Denn Weihnachtstimmung will hier beim beste Willen nicht aufkommen. 30 Grad Außentemperatur und bewölkter Himmel machen es schwer zu glauben das schon Dezember sein soll.
Dennoch kann man auch hier Weihnachten nicht entfliehen, Plastiktannenbäume in den Geschäften und teilweise auch auf der Straße zu verkaufen, Glitzergirlanden, und aufbalsbare Weihnachtsmänner, das alles verursacht bei mir eher Anti-Weihnachtsstimmung. Selbst der Weihnachtsmarkt mit Krippe konnte das nicht ganz ändern
Was hingegen hilft, der Deutschclub, der "Schneeflöckchen" und "Dicke rote Kerzen" singt. Genauso mein Adventskalender und Plätzchenbacken mit Hanna ( das absolute Highlight).
Weihnachten wird dieses jahr am Strand gefeiert, in Kribi :-).
Nun schicke ich noch meine Weihnachtswünsche in die Welt hinaus: frohe und besinnliche Weihnachten nach Kamboscha, nach Indien, nach China, nach Tanzania, nach Ghana, nach Costa Rica, nach Kamerun, nach Österreich, in die Schweiz und natürlich nach Deutschland. ( und an alle anderen auch)
Lasst uns nicht vergessen das die Liebe und die Menschen die uns wichtig sind, dass wichtigste an Weihnachten sind.
In diesem Sinne, alles Liebe und bis bald, Lena
Dienstag, 20. Dezember 2011
Journée portes ouvertes chez DUCA
DUCA ( Donner une chance à l'avenir) ist nicht nur der Arbeitsplatz von Marie, der dritten EED-Freiwilligen hier in Douala, es ist auch ein wenig zweite Heimat.
Zwei Nachmitttag in der Woche lerne ich dort im Atelier de Couture wie man kleine Taschen, Mäppchen, Kulturbeutel und vieles mehr näht. Und das nicht nur mit den normalen elektrischen Maschinen sondern zu meiner großen Freude auch mit einer mit Fußkraft betriebenen :-).
Das große Ziel: selber Kabas, Hemden und die wunderschönen Kleider nähen können, die hier viel der Frauen tragen.
Die Frauen des Ateliers, sind unglaublich nett, und waren zB mit uns auf Ngondo, außerdem arbeitet hier unsere liebe Mentorin Florentin, die uns stehts mit Rat und Tat zur Seite steht, und auch Pauline ( eigentlich Maries Tutorin) hat sich vor allem am Anfang viel mit unseren Problemen rumgeschlagen.
Da ist es gaz selbstverständlich das wir uns den Tag der offenen Türe diese Organisation nicht entgehen lassen durften.
DUCA (= der Zukunft eine Chance geben) wurde von einer Schweizerin ins Leben gerufen und soll or allem jungen Frauen, die keine abgeschlossene Schulbildung haben, die Möglichkeit geben in zwei Monaten ein Zertifikat zu erhalten und im Anschluss daran möglichst auch eine Ausbildung zu finden. Zum Programm gehören Informatikkurse, Nähkurse, Koch- und Backkurse und wöchetliche Diskusionen zu Themen wie Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Aids etc, sowie Kurse zur persönlichen Entwicklung.
Auf dem Tag der offenen Tür präsentierte sich nicht nur die unterschiedlichen Arbeitsbereiche in dem zB Speisen und selbstgemachte Säfte zum Verkauf standen und auch das Atelier de Couture mit reichem Angebot aufwartete, auch viele Ehemalige boten ihre Dienste an, um zu zeigen, was eine Ausblidung bei DUCA ihnen gebracht hat.
Es gab Elektriker, Dekorateure, T-Shirtdruck und Frisöre.
So gingen Hanna und ich dann auch beide mit Rastazöpfen nach Hause.
In diesem Eintrag sind zwei Links zu finden, unter denen man wieter Informationen zu DUCA finden kann. Leider sind diese auf Französisch. Falls jemand weitere Informationen zu dieser Organisation haben möchte bin ich gerne beriet auf Fragen zu Antworten oder Kontakt zu Marie oder anderen Ansprchpartnern herzustellen.
Viele liebe Grüße ( jetzt wieder ohne Rastas), Lena
Zwei Nachmitttag in der Woche lerne ich dort im Atelier de Couture wie man kleine Taschen, Mäppchen, Kulturbeutel und vieles mehr näht. Und das nicht nur mit den normalen elektrischen Maschinen sondern zu meiner großen Freude auch mit einer mit Fußkraft betriebenen :-).
Das große Ziel: selber Kabas, Hemden und die wunderschönen Kleider nähen können, die hier viel der Frauen tragen.
Die Frauen des Ateliers, sind unglaublich nett, und waren zB mit uns auf Ngondo, außerdem arbeitet hier unsere liebe Mentorin Florentin, die uns stehts mit Rat und Tat zur Seite steht, und auch Pauline ( eigentlich Maries Tutorin) hat sich vor allem am Anfang viel mit unseren Problemen rumgeschlagen.
Da ist es gaz selbstverständlich das wir uns den Tag der offenen Türe diese Organisation nicht entgehen lassen durften.
DUCA (= der Zukunft eine Chance geben) wurde von einer Schweizerin ins Leben gerufen und soll or allem jungen Frauen, die keine abgeschlossene Schulbildung haben, die Möglichkeit geben in zwei Monaten ein Zertifikat zu erhalten und im Anschluss daran möglichst auch eine Ausbildung zu finden. Zum Programm gehören Informatikkurse, Nähkurse, Koch- und Backkurse und wöchetliche Diskusionen zu Themen wie Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Aids etc, sowie Kurse zur persönlichen Entwicklung.
Auf dem Tag der offenen Tür präsentierte sich nicht nur die unterschiedlichen Arbeitsbereiche in dem zB Speisen und selbstgemachte Säfte zum Verkauf standen und auch das Atelier de Couture mit reichem Angebot aufwartete, auch viele Ehemalige boten ihre Dienste an, um zu zeigen, was eine Ausblidung bei DUCA ihnen gebracht hat.
Es gab Elektriker, Dekorateure, T-Shirtdruck und Frisöre.
So gingen Hanna und ich dann auch beide mit Rastazöpfen nach Hause.
In diesem Eintrag sind zwei Links zu finden, unter denen man wieter Informationen zu DUCA finden kann. Leider sind diese auf Französisch. Falls jemand weitere Informationen zu dieser Organisation haben möchte bin ich gerne beriet auf Fragen zu Antworten oder Kontakt zu Marie oder anderen Ansprchpartnern herzustellen.
Viele liebe Grüße ( jetzt wieder ohne Rastas), Lena
Lebenszeichen
Ups, so lange ist das schon her. Fast 4 Wochen habe ich nichts vn mir hören lassen. Nein, es war keine Panne des Internets, mir fehlte einfach die Zeit. Die Wochen verliefen wie immer, und abends war ich oft einfach zu ko um noch zu schreiben. An den Wochenden dann gab es so viel Programm, das auch dann einfach die Zeit fehlte um etwas zu schreiben.
Nachdem Hanna und ich gestern noch einmal kurz in der Schule waren haben nun aber die Weihnachtsferien begonnen. Auch diese sind schon wieder ziemlich verplannt, da wir morgen Früh zu einer Reise nach Foumban (eine Stadt im Westen) aufbrechen um dort drei Tage lang im Zuge des Partenariats des Collège Evangélique de New Bell mit drei weitern Schulen der EEC zu verbringen.
Zum Programm kann ich noch nichts genaues sagen, eine Fetszeremonie ist wohl dabei, Fussball und ein wenig Tourismus, und das ganze bis Freitagmittag. Dann geht es nämlich schon wieder zurück nach Douala, schließlich ist Samstag Weihnachten. Aber Weihnachten ist ein ganz eigenes Thema hier. Dazu in einem späteren Eintrag ( ich setzte mich heute gleich an mehrere und hoffe das das Internet nach dem Stromausfall gestern heute durchhält).
Also, alles Liebe und bis gleich ;-)
Lena
Nachdem Hanna und ich gestern noch einmal kurz in der Schule waren haben nun aber die Weihnachtsferien begonnen. Auch diese sind schon wieder ziemlich verplannt, da wir morgen Früh zu einer Reise nach Foumban (eine Stadt im Westen) aufbrechen um dort drei Tage lang im Zuge des Partenariats des Collège Evangélique de New Bell mit drei weitern Schulen der EEC zu verbringen.
Zum Programm kann ich noch nichts genaues sagen, eine Fetszeremonie ist wohl dabei, Fussball und ein wenig Tourismus, und das ganze bis Freitagmittag. Dann geht es nämlich schon wieder zurück nach Douala, schließlich ist Samstag Weihnachten. Aber Weihnachten ist ein ganz eigenes Thema hier. Dazu in einem späteren Eintrag ( ich setzte mich heute gleich an mehrere und hoffe das das Internet nach dem Stromausfall gestern heute durchhält).
Also, alles Liebe und bis gleich ;-)
Lena
Sonntag, 11. Dezember 2011
Ngondo- Die Sawa ehren den Wouri
Schon vor unserer Abreise nach Kamerun, auf dem Ausreiseseminar im Juli wurde uns von Ngondo berichtet. Ein kameruner Stipendiant des EED berichtete uns von seinem Land und seiner Stadt Douala. Unter anderm von Ngondo: "da müsst ihr einfach hin".
Seit dem hatten wir alle uns sehr darauf gefreut. Schon lange im Vorraus wurde geplant, dass Natalie aus Bafoussam zu uns nach Douala kommen würde so das wir alle gemeinsam dieses kulturelle hightlight erleben könnten.
Wie zu jeder größeren oder kleineren Veranstalltung ( von Beerdigungen, über die Presidentenwahl bis zum Weltfrauentag) gibt es auch für Ngondo jedes jahr einen besonderen Stoff der nur für diese Gelegenheit gedruckt wird.
Daher haben natürlich auch wir uns etwas von diesem Stoff gekauft und uns entsprechende Kabas schneidern lassen. Kabas sieht man auf den Straßen Doualas jeden Tag. Es sind sehr weite Kleider, die obwohl sie alle nach dem gleichen Grundschnittmuster gefertigt sind, immer wieder unterschiedlich aussehen, mal lange mal kurze Ärmel, unterschiedlichste Kragen etc.
Am Sonntag morgen ging es dann mit Madeleine und Emilienne zu "Base elf",großen Wiesen direkt am Wouriufer. Dort waren bereits Zelte und die obligantorischen Plastikstühle aufgebaut und uns wurde ein Platz zugewiesen.
Zum Programm gehörten: das Pirogenrennen ( riesige Kanus mit mindestens 20 Männern),
verschiedene tradiionelle Tänze, das Finale des Ringkampfes und natürlich die Befragung der Ahnen.
Ein Mann taucht mit einem großen Kessel auf den Grund des Wouri. Dort erwartet er die Botschaft der Ahnen, mit der er wieder an die Oberfläche kommt. Diese Botschaft bestimmt das gesamte nächste Jahr und ist Motto des nächsten Ngondo.Der Kessel wird dann einem der Chefs der verschiedenen Gruppen übergeben, in dem dieser ihn 9 mal ausgehändigt bekommt.
Das Moto des diesjährigen Ngondo war für mich ein ganz besonderes "Musango" auf deutsch Frieden.
Dieses Jahr dann ergab sich eine ganz besondere Situation, die Ahnen hatten kein neues Moto verkündet. Viel mehr soll das Moto Musango auch für das nächste Jahr vortgeführt werden.
Nach den Feiern am Woriufer ging es ins Stade d'Akwa, ein Sportstadion, in dem viele verschiedene Essensstände aufgebaut waren, bei denen eine Vielzahl kamerunischen Essens angeboten wurde: Poison brissé, Ndolé, Mjondo, Patate fritté und, und, und.
Außerdem gab es eine Bühne mit Livemusik, sodass wir bis 18 Uhr unter freiem Himmel tanzen konnten.
Dann hieß es aber auch scon nach Hause fahren, denn ab 18 Uhr wird es dunkel und damit nimmt die Sicherheit ganz eindeutig ab.
Alles in allem ein wunderschöner Tag und viele tolle Erinnerungen,
Liebe Grüße, lena
Im Kreis: Hanna, Emelienne, Marie, Natalie, Madleinne, Tatiana, Ich
Seit dem hatten wir alle uns sehr darauf gefreut. Schon lange im Vorraus wurde geplant, dass Natalie aus Bafoussam zu uns nach Douala kommen würde so das wir alle gemeinsam dieses kulturelle hightlight erleben könnten.
Wie zu jeder größeren oder kleineren Veranstalltung ( von Beerdigungen, über die Presidentenwahl bis zum Weltfrauentag) gibt es auch für Ngondo jedes jahr einen besonderen Stoff der nur für diese Gelegenheit gedruckt wird.
Daher haben natürlich auch wir uns etwas von diesem Stoff gekauft und uns entsprechende Kabas schneidern lassen. Kabas sieht man auf den Straßen Doualas jeden Tag. Es sind sehr weite Kleider, die obwohl sie alle nach dem gleichen Grundschnittmuster gefertigt sind, immer wieder unterschiedlich aussehen, mal lange mal kurze Ärmel, unterschiedlichste Kragen etc.
Am Sonntag morgen ging es dann mit Madeleine und Emilienne zu "Base elf",großen Wiesen direkt am Wouriufer. Dort waren bereits Zelte und die obligantorischen Plastikstühle aufgebaut und uns wurde ein Platz zugewiesen.
Zum Programm gehörten: das Pirogenrennen ( riesige Kanus mit mindestens 20 Männern),
verschiedene tradiionelle Tänze, das Finale des Ringkampfes und natürlich die Befragung der Ahnen.
Ein Mann taucht mit einem großen Kessel auf den Grund des Wouri. Dort erwartet er die Botschaft der Ahnen, mit der er wieder an die Oberfläche kommt. Diese Botschaft bestimmt das gesamte nächste Jahr und ist Motto des nächsten Ngondo.Der Kessel wird dann einem der Chefs der verschiedenen Gruppen übergeben, in dem dieser ihn 9 mal ausgehändigt bekommt.
Das Moto des diesjährigen Ngondo war für mich ein ganz besonderes "Musango" auf deutsch Frieden.
Dieses Jahr dann ergab sich eine ganz besondere Situation, die Ahnen hatten kein neues Moto verkündet. Viel mehr soll das Moto Musango auch für das nächste Jahr vortgeführt werden.
Nach den Feiern am Woriufer ging es ins Stade d'Akwa, ein Sportstadion, in dem viele verschiedene Essensstände aufgebaut waren, bei denen eine Vielzahl kamerunischen Essens angeboten wurde: Poison brissé, Ndolé, Mjondo, Patate fritté und, und, und.
Außerdem gab es eine Bühne mit Livemusik, sodass wir bis 18 Uhr unter freiem Himmel tanzen konnten.
Dann hieß es aber auch scon nach Hause fahren, denn ab 18 Uhr wird es dunkel und damit nimmt die Sicherheit ganz eindeutig ab.
Alles in allem ein wunderschöner Tag und viele tolle Erinnerungen,
Liebe Grüße, lena
Marie, Hanna, zwei unbekannte und ich in der aus dem Motostoff gefertigten traditionelle
Kleidung (ja, auch die Männer tragen hier Röcke)
Im Kreis: Hanna, Emelienne, Marie, Natalie, Madleinne, Tatiana, Ich
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