Koki- noch im Bananenblatt, also so wie er im Topf war- und dazu Patat
Sonntag, 25. September 2011
Die schönen Seiten Kameruns - Koki und ein Regenbogen
Koki- noch im Bananenblatt, also so wie er im Topf war- und dazu Patat
Samstag, 24. September 2011
Neuer Mitbewohner ;-)
Seit ein paar Tagen haben wir einen neuen Mitbewohner: er ist ca. 5 cm groß, gelblich und krabbelt die Wände entlang. Dankenswerter weise frisst er außerdem Insekten. Ihr könnt ja mal ( per Komentar) raten was es ist.
Heute habe ich das erste mal typisch kamerunisch kochen gelernt, bei meiner Nachberin.
Es gab Koki mit Patat. Das erste ist eine Art Kuchen aus gemahlenen weißen Bohnen, den wir in Bananenblättern über dem ofenen Feuer in einem Topf gemacht haben. Bei Patat handelt es sich um Süßkartoffeln.
Es ist gar nicht so einfach die Bananblätter mit dem flüssigen Teig drinne richtig zu schließe, ohne dass sie reißen und alles wieder rausläuft. Aber Hanna und ich haben es erfolgreich gemeistert.
Außerdem waren wir heute Tücher kaufen, da die Sonne nun immer öfter zum Vorschein kommt wird es wichtiger eine Kopfbedeckung zu haben, und auch in der Kirche muss man als Frau den Kopf bedecken. Leider heißt ein Sonnenschutz auch gleichzeitig, dass es ziemlich warm darunter wird. Aber ich hoffe man gewöhnt sich noch ein wenig daran.
Viele liebe Grüße aus dem wärmerwerdenden Kamerun, Lena
Heute habe ich das erste mal typisch kamerunisch kochen gelernt, bei meiner Nachberin.
Es gab Koki mit Patat. Das erste ist eine Art Kuchen aus gemahlenen weißen Bohnen, den wir in Bananenblättern über dem ofenen Feuer in einem Topf gemacht haben. Bei Patat handelt es sich um Süßkartoffeln.
Es ist gar nicht so einfach die Bananblätter mit dem flüssigen Teig drinne richtig zu schließe, ohne dass sie reißen und alles wieder rausläuft. Aber Hanna und ich haben es erfolgreich gemeistert.
Außerdem waren wir heute Tücher kaufen, da die Sonne nun immer öfter zum Vorschein kommt wird es wichtiger eine Kopfbedeckung zu haben, und auch in der Kirche muss man als Frau den Kopf bedecken. Leider heißt ein Sonnenschutz auch gleichzeitig, dass es ziemlich warm darunter wird. Aber ich hoffe man gewöhnt sich noch ein wenig daran.
Viele liebe Grüße aus dem wärmerwerdenden Kamerun, Lena
Mittwoch, 21. September 2011
So sieht es hier aus...
Ich hab mich heute mal für wenig Worte und dafür ein paar Bilder entschieden. Heute gab es fast den ganzen Tag Sonne und das ist soweit ich weiß, dass erste mal seit ich hier bin, dass das so ist. Wenn man die Bilder anschaut, könnte man meinen ich wäre im Paradies gelandet, aber nur 4 Meter weiter wartet die Realität. Und die kann manchmal grausam sein, gerade, wenn man Menschen begegnet, die sich nicht einmal etwas zum Anziehen leisten können. Kamerun: ein Land voller Höhen und Tiefen, grausam und schön zugleich.
Der Blick vom Balkon, im Hintergrund das Hôpital General.
Das Hôpital, der Fussballplatz, und ein wenig des wunderbaren Regenwaldes.
Rechts eine Ecke der Ecole maternelle die sich direkt hinter dem Haus befindet ( das Hôpital ist weiter links).
Und Mitten in der Stadt der Regenwald.
Blauer Himmel: es gibt die Sonne also doch noch. Sie hat sich wirklich gut versteckt.
Liebe Grüße, Lena
Samstag, 17. September 2011
Putztag
Seit zwei Stunden ist es hier schon stockduster und von irgendwo in der Nähe klingen ein Klavier und der gesang eines Chores herüber. Die Nächte hier in Douala scheinen nie still zu sein. Oft trommelt der Regen auf das Dach und die Insekten zirpen und summen um die Wette, was wirklich ein unglaubliches Geräusch ist, vor allem die Lautstärke. Außerdem hört man hier bei uns fast jeden Abend Musik, mal ist es ein Chor, mal Partymusik, mal hört es sich an als Rufe ein Muezzin.
Auch der Tag heute gehörte nicht wirklich zu den ruhigen. Da es Wasser gab und mal ein bisschen Zeit habe ich diesen glückichen Umstand genutzt um zu Waschen, natürlich mir der Hand und mit kaltem Wasser. Da kommt es dann auch vor, dass man am Ende des Tages Blasen an den Fingerknöcheln vom Schrubben hat.
Außerdem waren wir unten an der großen Straße Gemüse kaufen und ich haben mich erkundigt wie viel ein Kleid kosten würde, was gar nicht mal so viel ist, so dass ich hoffe mir bald eins kaufen zu können ( ich mach Photots, versprochen).
Unsere unglaublich niedliche kleine Nachbarin hat uns dann auch dabei geholfen zu identifizieren, was uns unsere Vorgänger hinterlassen haben. Bei dem einen handelt es sich um ein Kraut aus dem sich Henna herstellen lässt. Das andere sind getrocknete, tiefrote Blüten ( wir vermuten Hibiskus, leider hab ich den französischen Namen schon wieder vergessen)aus denen sich eine Getränk herstellen lässt. Dafür werden die Blüten in Wasser gekocht, und dann wird das ganze mit Zucker abgeschmeckt und gesüßt. Die Farbe ist wirklich klasse und der Geschmack auch.
Ich werde jetzt noch ein wenig dieses lecker Getränk und vielleicht eins zwei Scheiben frittierte Kochbananen genießen, und dann, mel sehen wie ruhig es ist, und ob man schlafen kann.
Gute Nacht und bis bald,Lena
Auch der Tag heute gehörte nicht wirklich zu den ruhigen. Da es Wasser gab und mal ein bisschen Zeit habe ich diesen glückichen Umstand genutzt um zu Waschen, natürlich mir der Hand und mit kaltem Wasser. Da kommt es dann auch vor, dass man am Ende des Tages Blasen an den Fingerknöcheln vom Schrubben hat.
Außerdem waren wir unten an der großen Straße Gemüse kaufen und ich haben mich erkundigt wie viel ein Kleid kosten würde, was gar nicht mal so viel ist, so dass ich hoffe mir bald eins kaufen zu können ( ich mach Photots, versprochen).
Unsere unglaublich niedliche kleine Nachbarin hat uns dann auch dabei geholfen zu identifizieren, was uns unsere Vorgänger hinterlassen haben. Bei dem einen handelt es sich um ein Kraut aus dem sich Henna herstellen lässt. Das andere sind getrocknete, tiefrote Blüten ( wir vermuten Hibiskus, leider hab ich den französischen Namen schon wieder vergessen)aus denen sich eine Getränk herstellen lässt. Dafür werden die Blüten in Wasser gekocht, und dann wird das ganze mit Zucker abgeschmeckt und gesüßt. Die Farbe ist wirklich klasse und der Geschmack auch.
Ich werde jetzt noch ein wenig dieses lecker Getränk und vielleicht eins zwei Scheiben frittierte Kochbananen genießen, und dann, mel sehen wie ruhig es ist, und ob man schlafen kann.
Gute Nacht und bis bald,Lena
"Einschlafen ist höflicher als gehen"- Reisetagebuch Tag 2
Der Sonntag unserer Reise lässt sich wohl getrost unter dem Thema Gottesdienst speichern, denn davon durften wir an diesem Tag zwei erleben.
Zunächst ging es nach dem Frühstück in eine nahegelegene Kirche zum Kindergottesdienst. Schon vor der Türe wurden wir von einer riesen Gruppe Kinder jeglichen Alters mit Gesang empfangen.
Der Präses und seine Frau, mitlerweile in für Kamerun typische Kleider gehüllt, die sie beim Frühstück vom Centre Polivalent überreicht bekommen hatten, wurden von einer besonders süßen Kleinen begrüßt.
In der Kirche hieß es für die Kinder dann in den Reihen platznehmen, während wir vorne am Rand saßen. Erst hier wurde richtig deutlich wie viele Kinder es wirklcih waren, nämlich geschätzt über hundert. Während die Kinder also saßen und vorne zwei der Helfer den Gottesdienst leiteten, liefen die anderen Helfer durch die Gänge und animierten die Kinder zum mitmachn und mitsingen. Dieser Gottesdienst gehört eindeutig zu den Höhepunkten meines Aufenthalts hier. Sein Ende trieb mir dann auch die Tränen in die Augen, als die Kindergottesdienstbeauftragte der Delegation der EKvW mit den Kindern "Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, Preiset den Herrn" zu singen begann.Mit diesem Lied verbinde ich unweigerlich die vielen Kindergottesdienste zuhause, die ich hier sehr vermisse.
Direkt im Anschluss ging es wieder in die Busse und weiter zum nächsten Gottesdienst. Dieser war einfach nur riesig, und es handelte sich nun auch um den Festgottesdienst zur Feier des Jubiläums. Wieder waren alle Gruppen und Chöre der kirche versammelt, und saß unter Pavillions, ein beeindruckendes Bild, das nocheinmal durch den Einzug der vielen Pfarrer ( wie viele genau kann ich kaum sagen, auf jeden fall viele) getoppt wurde.
Zu den Gäste des Gottesdienstes gehörte unter anderem der Sultan von Bamoun, einer der traditionellen Herrscher der Region.
Der Gottesdienst, sammt Taufen unter anderem durch die Mitglieder der delegation, Konfirmation, Abendmahl und sämmtlichen Begrüßungs- und Dankes- so wie Festreden zog sich dann zu einer Länge von 6 Stunden hin. Daher nun ein kurzer Exkurs zu den Höfflichkeitsregeln im Gottesdienst. Am höfflichsten ( falls man nicht mehr dem Gottesdienst folgen kann) ist es, sich ein Buch in die Bibel zu legen, oder sich evtl mit seinem Handy zu beschäftigen, aber so, dass es möglichst nicht auffällt.
Am zweithöfflichsten ist es einfach einzuschlafen - wovon dann auch viele gebrauch machen. Und am unhöfflichsten ist es einfach aufzustehen und zu gehn.
Aber auch dieser Gottesdienst hatte dann mal ein Ende, sodass man sich mal wieder zum Essen auf machen konnte. Diesmal im Saal der Regierungspartei. Obwohl das Anstehen doch einige Zeit dauert wird sich zum Essen nicht viel zeit gelassen, und so waren wir auch recht schnell wieder im Centre.
Nach knapp einer Stunde Pause ging es auf zur Uni der EEC. Diese wurde erst vor einem Jahr gegründet, befindet sich also quasi noch in den Kinderschuhen. Die Idee die sie hatten ist wirklich gut, was aber schade ist, und auch von der Unileitung selbst kritisch gesehn wird, ist, dass dort derzeit aufgrund der hohen Studiengebühren nur sehr reiche Schüler studieren können. Nach einer Lösung für dieses Problem werde allerdings gesucht.
Im Anschluss ging es mal wieder Essen, diesmal zu Hause beim Direktor der Universität. Der Empfang gleicht einer Hochzeit.
Für mich das schönste, es singt ein Chor aus Jugendlichen und nach dem Essen gehen einige Gäste mit von der Terasse weg und zu diesem Chor um mit ihnen zu singen und zu tanzen. :-). In Momenten wie diesen freue ich mich, dass ich mich entschieden habe ein Jahr hier in Kamerun zu sein und kann die Hindernisse die uns so oft im Weg stehen vergessen.
Liebe Grüße, Lena
Zunächst ging es nach dem Frühstück in eine nahegelegene Kirche zum Kindergottesdienst. Schon vor der Türe wurden wir von einer riesen Gruppe Kinder jeglichen Alters mit Gesang empfangen.
Der Präses und seine Frau, mitlerweile in für Kamerun typische Kleider gehüllt, die sie beim Frühstück vom Centre Polivalent überreicht bekommen hatten, wurden von einer besonders süßen Kleinen begrüßt.
In der Kirche hieß es für die Kinder dann in den Reihen platznehmen, während wir vorne am Rand saßen. Erst hier wurde richtig deutlich wie viele Kinder es wirklcih waren, nämlich geschätzt über hundert. Während die Kinder also saßen und vorne zwei der Helfer den Gottesdienst leiteten, liefen die anderen Helfer durch die Gänge und animierten die Kinder zum mitmachn und mitsingen. Dieser Gottesdienst gehört eindeutig zu den Höhepunkten meines Aufenthalts hier. Sein Ende trieb mir dann auch die Tränen in die Augen, als die Kindergottesdienstbeauftragte der Delegation der EKvW mit den Kindern "Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, Preiset den Herrn" zu singen begann.Mit diesem Lied verbinde ich unweigerlich die vielen Kindergottesdienste zuhause, die ich hier sehr vermisse.
Direkt im Anschluss ging es wieder in die Busse und weiter zum nächsten Gottesdienst. Dieser war einfach nur riesig, und es handelte sich nun auch um den Festgottesdienst zur Feier des Jubiläums. Wieder waren alle Gruppen und Chöre der kirche versammelt, und saß unter Pavillions, ein beeindruckendes Bild, das nocheinmal durch den Einzug der vielen Pfarrer ( wie viele genau kann ich kaum sagen, auf jeden fall viele) getoppt wurde.
Zu den Gäste des Gottesdienstes gehörte unter anderem der Sultan von Bamoun, einer der traditionellen Herrscher der Region.
Der Gottesdienst, sammt Taufen unter anderem durch die Mitglieder der delegation, Konfirmation, Abendmahl und sämmtlichen Begrüßungs- und Dankes- so wie Festreden zog sich dann zu einer Länge von 6 Stunden hin. Daher nun ein kurzer Exkurs zu den Höfflichkeitsregeln im Gottesdienst. Am höfflichsten ( falls man nicht mehr dem Gottesdienst folgen kann) ist es, sich ein Buch in die Bibel zu legen, oder sich evtl mit seinem Handy zu beschäftigen, aber so, dass es möglichst nicht auffällt.
Am zweithöfflichsten ist es einfach einzuschlafen - wovon dann auch viele gebrauch machen. Und am unhöfflichsten ist es einfach aufzustehen und zu gehn.
Aber auch dieser Gottesdienst hatte dann mal ein Ende, sodass man sich mal wieder zum Essen auf machen konnte. Diesmal im Saal der Regierungspartei. Obwohl das Anstehen doch einige Zeit dauert wird sich zum Essen nicht viel zeit gelassen, und so waren wir auch recht schnell wieder im Centre.
Nach knapp einer Stunde Pause ging es auf zur Uni der EEC. Diese wurde erst vor einem Jahr gegründet, befindet sich also quasi noch in den Kinderschuhen. Die Idee die sie hatten ist wirklich gut, was aber schade ist, und auch von der Unileitung selbst kritisch gesehn wird, ist, dass dort derzeit aufgrund der hohen Studiengebühren nur sehr reiche Schüler studieren können. Nach einer Lösung für dieses Problem werde allerdings gesucht.
Im Anschluss ging es mal wieder Essen, diesmal zu Hause beim Direktor der Universität. Der Empfang gleicht einer Hochzeit.
Für mich das schönste, es singt ein Chor aus Jugendlichen und nach dem Essen gehen einige Gäste mit von der Terasse weg und zu diesem Chor um mit ihnen zu singen und zu tanzen. :-). In Momenten wie diesen freue ich mich, dass ich mich entschieden habe ein Jahr hier in Kamerun zu sein und kann die Hindernisse die uns so oft im Weg stehen vergessen.
Liebe Grüße, Lena
Dienstag, 13. September 2011
Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser
Kurzer Exkurs zum Aktuellen:
Wer kennt dieses Kinderspiel nicht:
" Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser? "100m"
Und wie kommen wir da rüber?"
Dies Frage konnte man sich heute auch in Douala stellen. Zum Glück waren wir bereits auf dem Weg zur Schule als der wirkliche Wolkenbruch begann.
So kamen wir zwar nass bis auf die Knochen in der Schule an, doch immerhin blieben wir nciht gleich zu Hause stecken.
Im laufe das Vormittags entwickelte sich der Schulhof dann eher zu einem Schwimmbecken. Mindestens 10 cm hoch stand das Wasser zwischen den gebäuden.
Ein weiteres Kinderspiel kann sich hier zur gefahr entwickeln: Pfützenspringen. Wie schon beschrieben können diese hier nämlich richtig tief sein.
Jetzt aber zu einer guten Sache des Regens und zum Wasser. Der Regen aht nämlich auch all unsere Wasserreserver gefüllt, die wir aufgrund des seit einer Woche abgestellten Wassers haben mussten. Seit heute abend ist jedoch auch wieder fließendes Wasser aus der Leitung auf dem Hof verfügbar :-). Juppie, ich freu mich wirklich riesig.
Liebe Grüße, Lena
Wer kennt dieses Kinderspiel nicht:
" Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser? "100m"
Und wie kommen wir da rüber?"
Dies Frage konnte man sich heute auch in Douala stellen. Zum Glück waren wir bereits auf dem Weg zur Schule als der wirkliche Wolkenbruch begann.
So kamen wir zwar nass bis auf die Knochen in der Schule an, doch immerhin blieben wir nciht gleich zu Hause stecken.
Im laufe das Vormittags entwickelte sich der Schulhof dann eher zu einem Schwimmbecken. Mindestens 10 cm hoch stand das Wasser zwischen den gebäuden.
Ein weiteres Kinderspiel kann sich hier zur gefahr entwickeln: Pfützenspringen. Wie schon beschrieben können diese hier nämlich richtig tief sein.
Jetzt aber zu einer guten Sache des Regens und zum Wasser. Der Regen aht nämlich auch all unsere Wasserreserver gefüllt, die wir aufgrund des seit einer Woche abgestellten Wassers haben mussten. Seit heute abend ist jedoch auch wieder fließendes Wasser aus der Leitung auf dem Hof verfügbar :-). Juppie, ich freu mich wirklich riesig.
Liebe Grüße, Lena
" Am Samstag macht ihr eine Reise..." Reisetagebuch, Tag 1
Mit diesem Satz nahm schon am Donnerstag unser kleines Abenteur seinen lauf. Der President der EEC hatte in der Schule angerufen um dem Direktor und uns mitzuteilen , dass er wünscht das wir als Teil seiner Delegation an einer 4-tägigen Reise teilnehmen. Grund für diese Reise war der Aufenthalt einer Delegation der Evangelischen Kirche von Westpfahlen, die sich in Kamerun befanden, um das 30-jährige Jubiläum der partnerschaft zwischen EKvW und EEC zu feiern.
Nach drei Stunden Fahrt kamen wir am Samstag dann am ersten Ziel unseres Abenteuers an: Ndoungé. In diesem kleinen Städchen wurden wir herzlich von den verschiedenen Kirchengruppen, jede in ihren aus einem bestimmten Stoff, der ihre Gruppe representiert, genähten Kleidern, mit Gesang und Tanz empfangen.
Nach einer kurzen gemeinsamen Diskussion bzw. einem Gottesdienst teilte sich die Delegation in Gruppen auf: eine beschtigte die Farmschule, eine kümmerte sich um das Anliegen eines Brunnenbaus, und eine letzte fuhr zu einem Seminarzentrum in dem Schulungen für Kindergottesdienstmitarbeiter (culte d'enfants) abgehalten werden sollen. Die Wohnhäuser dieses Zentrums wurden mit Hilfe der EKvW eingerichtet.
In einem Vortrag zeigte sich wie klar organisiert, gut struckturiert und vor allem gut besucht die Kindergottesdienste sind.
Danach ging es weiter , zunächst einmal zum Essen in einem Gemeindesaal mit typisch kamerunischem Essen wie Miondo und frietierten Bananen.
Im Anschluss hieß es für alle Man wieder auf in die Busse und auf die Straße mitten durch den Regenwald, den Wolken entgegen richtung Bafoussam. Dort kamen wir mit der Dunkelheit ( die hier schon um 18 Uhr hereinbricht) an. Nach einem kurzen einrichten in den Zimmern ging es weiter zum nächsten Gottesdienst, diesmal mit heftigeren Diskusionen, zB über den Standpunkt der EEC zum Thema Polygamie ( polygame Männer sind von den Sakramenten ausgeschlossen).
Dann ( gegen fast 22 Uhr ) waren wir nocheinmal zum Essen eingeladen. Und dann ging es auch nach diesem anstrengenden Tag in Richtung Bett. Denn am nächsten Tag hieß es ja schließlich wieder früh aufstehn, immerhin standen 2 Gottesdienste an.
Soviel zu Tag 1.
Liebe Grüße, Lena
Nach drei Stunden Fahrt kamen wir am Samstag dann am ersten Ziel unseres Abenteuers an: Ndoungé. In diesem kleinen Städchen wurden wir herzlich von den verschiedenen Kirchengruppen, jede in ihren aus einem bestimmten Stoff, der ihre Gruppe representiert, genähten Kleidern, mit Gesang und Tanz empfangen.
Nach einer kurzen gemeinsamen Diskussion bzw. einem Gottesdienst teilte sich die Delegation in Gruppen auf: eine beschtigte die Farmschule, eine kümmerte sich um das Anliegen eines Brunnenbaus, und eine letzte fuhr zu einem Seminarzentrum in dem Schulungen für Kindergottesdienstmitarbeiter (culte d'enfants) abgehalten werden sollen. Die Wohnhäuser dieses Zentrums wurden mit Hilfe der EKvW eingerichtet.
In einem Vortrag zeigte sich wie klar organisiert, gut struckturiert und vor allem gut besucht die Kindergottesdienste sind.
Danach ging es weiter , zunächst einmal zum Essen in einem Gemeindesaal mit typisch kamerunischem Essen wie Miondo und frietierten Bananen.
Im Anschluss hieß es für alle Man wieder auf in die Busse und auf die Straße mitten durch den Regenwald, den Wolken entgegen richtung Bafoussam. Dort kamen wir mit der Dunkelheit ( die hier schon um 18 Uhr hereinbricht) an. Nach einem kurzen einrichten in den Zimmern ging es weiter zum nächsten Gottesdienst, diesmal mit heftigeren Diskusionen, zB über den Standpunkt der EEC zum Thema Polygamie ( polygame Männer sind von den Sakramenten ausgeschlossen).
Dann ( gegen fast 22 Uhr ) waren wir nocheinmal zum Essen eingeladen. Und dann ging es auch nach diesem anstrengenden Tag in Richtung Bett. Denn am nächsten Tag hieß es ja schließlich wieder früh aufstehn, immerhin standen 2 Gottesdienste an.
Soviel zu Tag 1.
Liebe Grüße, Lena
Samstag, 10. September 2011
Am Ende des Asphalts
Zunächsteinmal Salut, wie gehts es euch allen so?
Eigentlich hätte ich eine ganze Menge zu schreiben, da seit dem letzten Eintrag doch einiges an Zeit vergangen ist. Ich werde jedoch nicht gleich alles auf einmal schreiben, sondern ein Thema nach dem anderen. Die Reiseerlebnisse werden daher etwas warten müssen, aber schon mal soviel die Berge und der Regenwald sind sehr schön :-).
Nun zu ewtas anderm: meine Wohnung.
Für alle die sich vielleicht schon gewundert haben, dass ich ihnen bisher keine Postanschrift geschickt habe hier jetzt die Erklärung.
Möchte man in Douala mit einem Taxi oder Mototaxi ( den am häufigsten genutzten Verkehrsmitteln) irgendwo hin kommen, so muss man sich immer an irgendwelchen Fixpunkten orientieren. Straßennamen haben nur die wenigsten, ganz großen Straßen und diese namen werden noch viel seltener genutzt. Dem Fahrer nennt man daher das Viertel ( z.B. Akwa) und den Ort oder einen bestimmten Orientierungspunkt (z.B. zepol --> eine Boulangerie, in der es unter anderem deutsche Körnerbrot gibt, eine echte Seltenheit, meist gibt es nur Baguette, aber mit den essgewohnheite beschäftige ich mich mal wann anders. oder Rondpoint BICEC, ein riesiger Kreisverkehr an dem sich eine bank (BICEC) befindet).
Nun wohne ich zwar nicht ganz am Ende der Welt, aber doch am "Fin Goudron". Für alle nichtfranzosen unter uns: am Ende des Asphalts.
Bis vor eins zwei Jahren endete an der letzten Straßenbiegung nämlich der Straßenbelag. Nun gibt es zwar eine weiterführende Straße, die Seitenstraße über die man zu unserer Wohnung kommt ist jedoch weiterhin unbefestigt, dies gilt jedoch für einen Großteil der Straßen Doualas. Und auch wenn sie befestigt sind, heißt das noch lange nicht dass sie leichter zu passieren werden, da sie oft von Schlaglöchernübersät sind ( da gegen sind die deutschen Schlaglöcher ein witz, hier bleiben sogar die Taxen daron stecken).
Die Wohnung an sich ist sehr schön, die Nachbernnen sehr nett. Leider gibt es öfters mal ein Wasserproblem, da wir im ersten Stock wohnen und seit knapp 3 Tagen hat die Wasserfirma im halben Viertel das Wasser abgestellt. Aber da die anderen Freiwilligen zwar nicht weit weg aber doch in nem anderen Viertel wohnen, wird das wohl eine Möglichkeit sein mal unter fließendem Wasser zu Duschen und nicht bloß mit eine Flasche. Dies ist allerdings schon ein Luxus, denn das es kein fließendes Wasser gibt ist für die meisten menschen hier
natürlich alltag.
Liebe Grüße aus Kamerun und auf bald, Lena
Mein Zimmer mit dem tollsten Freundephotohimmel, an dem auch ein Sternchen hängt. Und natürlich der GATenzwerg. Auch er ist sicher in Kamerun angekommen und lebt sich langsam in seiner neuen Umgebung ein.
Eigentlich hätte ich eine ganze Menge zu schreiben, da seit dem letzten Eintrag doch einiges an Zeit vergangen ist. Ich werde jedoch nicht gleich alles auf einmal schreiben, sondern ein Thema nach dem anderen. Die Reiseerlebnisse werden daher etwas warten müssen, aber schon mal soviel die Berge und der Regenwald sind sehr schön :-).
Nun zu ewtas anderm: meine Wohnung.
Für alle die sich vielleicht schon gewundert haben, dass ich ihnen bisher keine Postanschrift geschickt habe hier jetzt die Erklärung.
Möchte man in Douala mit einem Taxi oder Mototaxi ( den am häufigsten genutzten Verkehrsmitteln) irgendwo hin kommen, so muss man sich immer an irgendwelchen Fixpunkten orientieren. Straßennamen haben nur die wenigsten, ganz großen Straßen und diese namen werden noch viel seltener genutzt. Dem Fahrer nennt man daher das Viertel ( z.B. Akwa) und den Ort oder einen bestimmten Orientierungspunkt (z.B. zepol --> eine Boulangerie, in der es unter anderem deutsche Körnerbrot gibt, eine echte Seltenheit, meist gibt es nur Baguette, aber mit den essgewohnheite beschäftige ich mich mal wann anders. oder Rondpoint BICEC, ein riesiger Kreisverkehr an dem sich eine bank (BICEC) befindet).
Nun wohne ich zwar nicht ganz am Ende der Welt, aber doch am "Fin Goudron". Für alle nichtfranzosen unter uns: am Ende des Asphalts.
Bis vor eins zwei Jahren endete an der letzten Straßenbiegung nämlich der Straßenbelag. Nun gibt es zwar eine weiterführende Straße, die Seitenstraße über die man zu unserer Wohnung kommt ist jedoch weiterhin unbefestigt, dies gilt jedoch für einen Großteil der Straßen Doualas. Und auch wenn sie befestigt sind, heißt das noch lange nicht dass sie leichter zu passieren werden, da sie oft von Schlaglöchernübersät sind ( da gegen sind die deutschen Schlaglöcher ein witz, hier bleiben sogar die Taxen daron stecken).
Die Wohnung an sich ist sehr schön, die Nachbernnen sehr nett. Leider gibt es öfters mal ein Wasserproblem, da wir im ersten Stock wohnen und seit knapp 3 Tagen hat die Wasserfirma im halben Viertel das Wasser abgestellt. Aber da die anderen Freiwilligen zwar nicht weit weg aber doch in nem anderen Viertel wohnen, wird das wohl eine Möglichkeit sein mal unter fließendem Wasser zu Duschen und nicht bloß mit eine Flasche. Dies ist allerdings schon ein Luxus, denn das es kein fließendes Wasser gibt ist für die meisten menschen hier
Liebe Grüße aus Kamerun und auf bald, Lena
Mein Zimmer mit dem tollsten Freundephotohimmel, an dem auch ein Sternchen hängt. Und natürlich der GATenzwerg. Auch er ist sicher in Kamerun angekommen und lebt sich langsam in seiner neuen Umgebung ein.
Dienstag, 6. September 2011
Zurück in Douala
Bin nach 4 Tagen Reise wieder zu Hause in Douala, mit ganz vielen neuen Eindrücken. Nach einer Nacht ausruhen gibts mehr davon.
Liebe Grüße, Lena
Liebe Grüße, Lena
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