Dienstag, 13. September 2011

" Am Samstag macht ihr eine Reise..." Reisetagebuch, Tag 1

Mit diesem Satz nahm schon am Donnerstag unser kleines Abenteur seinen lauf. Der President der EEC hatte in der Schule angerufen um dem Direktor und uns mitzuteilen , dass er wünscht das wir als Teil seiner Delegation an einer 4-tägigen Reise teilnehmen. Grund für diese Reise war der Aufenthalt einer Delegation der Evangelischen Kirche von Westpfahlen, die sich in Kamerun befanden, um das 30-jährige Jubiläum der partnerschaft zwischen EKvW und EEC zu feiern.
Nach drei Stunden Fahrt kamen wir am Samstag dann am ersten Ziel unseres Abenteuers an: Ndoungé. In diesem kleinen Städchen wurden wir herzlich von den verschiedenen Kirchengruppen, jede in ihren aus einem bestimmten Stoff, der ihre Gruppe representiert, genähten Kleidern, mit Gesang und Tanz empfangen.
Nach einer kurzen gemeinsamen Diskussion bzw. einem Gottesdienst teilte sich die Delegation in Gruppen auf: eine beschtigte die Farmschule, eine kümmerte sich um das Anliegen eines Brunnenbaus, und eine letzte fuhr zu einem Seminarzentrum in dem Schulungen für Kindergottesdienstmitarbeiter (culte d'enfants) abgehalten werden sollen. Die Wohnhäuser dieses Zentrums wurden mit Hilfe der EKvW eingerichtet.
In einem Vortrag zeigte sich wie klar organisiert, gut struckturiert und vor allem gut besucht die Kindergottesdienste sind.
Danach ging es weiter , zunächst einmal zum Essen in einem Gemeindesaal mit typisch kamerunischem Essen wie Miondo und frietierten Bananen.
Im Anschluss hieß es für alle Man wieder auf in die Busse und auf die Straße mitten durch den Regenwald, den Wolken entgegen richtung Bafoussam. Dort kamen wir mit der Dunkelheit ( die hier schon um 18 Uhr hereinbricht) an. Nach einem kurzen einrichten in den Zimmern ging es weiter zum nächsten Gottesdienst, diesmal mit heftigeren Diskusionen, zB über den Standpunkt der EEC zum Thema Polygamie ( polygame Männer sind von den Sakramenten ausgeschlossen).
Dann ( gegen fast 22 Uhr ) waren wir nocheinmal zum Essen eingeladen. Und dann ging es auch nach diesem anstrengenden Tag in Richtung Bett. Denn am nächsten Tag hieß es ja schließlich wieder früh aufstehn, immerhin standen 2 Gottesdienste an.
Soviel zu Tag 1.
Liebe Grüße, Lena

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