Samstag, 10. September 2011

Am Ende des Asphalts

Zunächsteinmal Salut, wie gehts es euch allen so?
Eigentlich hätte ich eine ganze Menge zu schreiben, da seit dem letzten Eintrag doch einiges an Zeit vergangen ist. Ich werde jedoch nicht gleich alles auf einmal schreiben, sondern ein Thema nach dem anderen. Die Reiseerlebnisse werden daher etwas warten müssen, aber schon mal soviel die Berge und der Regenwald sind sehr schön :-).
Nun zu ewtas anderm: meine Wohnung.
Für alle die sich vielleicht schon gewundert haben, dass ich ihnen bisher keine Postanschrift geschickt habe hier jetzt die Erklärung.
Möchte man in Douala mit einem Taxi oder Mototaxi ( den am häufigsten genutzten Verkehrsmitteln) irgendwo hin kommen, so muss man sich immer an irgendwelchen Fixpunkten orientieren. Straßennamen haben nur die wenigsten, ganz großen Straßen und diese namen werden noch viel seltener genutzt. Dem Fahrer nennt man daher das Viertel ( z.B. Akwa) und den Ort oder einen bestimmten Orientierungspunkt (z.B. zepol --> eine Boulangerie, in der es unter anderem deutsche Körnerbrot gibt, eine echte Seltenheit, meist gibt es nur Baguette, aber mit den essgewohnheite beschäftige ich mich mal wann anders. oder Rondpoint BICEC, ein riesiger Kreisverkehr an dem sich eine bank (BICEC) befindet).
Nun wohne ich zwar nicht ganz am Ende der Welt, aber doch am "Fin Goudron". Für alle nichtfranzosen unter uns: am Ende des Asphalts.
Bis vor eins zwei Jahren endete an der letzten Straßenbiegung nämlich der Straßenbelag. Nun gibt es zwar eine weiterführende Straße, die Seitenstraße über die man zu unserer Wohnung kommt ist jedoch weiterhin unbefestigt, dies gilt jedoch für einen Großteil der Straßen Doualas. Und auch wenn sie befestigt sind, heißt das noch lange nicht dass sie leichter zu passieren werden, da sie oft von Schlaglöchernübersät sind ( da gegen sind die deutschen Schlaglöcher ein witz, hier bleiben sogar die Taxen daron stecken).
Die Wohnung an sich ist sehr schön, die Nachbernnen sehr nett. Leider gibt es öfters mal ein Wasserproblem, da wir im ersten Stock wohnen und seit knapp 3 Tagen hat die Wasserfirma im halben Viertel das Wasser abgestellt. Aber da die anderen Freiwilligen zwar nicht weit weg aber doch in nem anderen Viertel wohnen, wird das wohl eine Möglichkeit sein mal unter fließendem Wasser zu Duschen und nicht bloß mit eine Flasche. Dies ist allerdings schon ein Luxus, denn das es kein fließendes Wasser gibt ist für die meisten menschen hier natürlich alltag.
Liebe Grüße aus Kamerun und auf bald, Lena










Mein Zimmer mit dem tollsten Freundephotohimmel, an dem auch ein Sternchen hängt. Und natürlich der GATenzwerg. Auch er ist sicher in Kamerun angekommen und lebt sich langsam in seiner neuen Umgebung ein.

1 Kommentar:

  1. Oh, das mit dem Wassermangel stell ich mir echt schwer vor, vor allem, wenn es dort so heiß ist. Du hast dich wirklich schön eingerichtet! Ist immer wieder toll, deine Neuigkeiten zu lesen! Alles Liebe!

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