27.03.2011- Es wirkt bestimmt etwas komisch, wenn ich sofort mit Tag 2 anfange, aber Tag eins bestand nur aus der Busfahrt, und zu einer über 7 Stunden langen Busfahrt lässt sich eben doch nicht so viel sagen. Also, Tag 2: Da eine der Freiwilligen in Bamenda gerade Besuch von ihren Eltern hatte, hatte Christy, ihre Mentoren einen Ausflug zur "nahegelegenen" Teeplantage zu machen. Nahegelegen heißt ungefährt 3 Stunden mit einem Minibus über holprige Sandpisten die Berge hoch. Aber eindeutig eine lohnenswerte Fahrt. Aus dem vom grünen Wald und roten Sand umgebenen Bamende geht es zunächst weiter durch eben diese Landschaft, dann jedoch ändert sich das Bild und vor dem Fenster fliegt viel mehr hellbrauner Sand vorbei, es gibt nur noch wenige Sträuche und noch weniger Bäume. Es sieht eher nach Savanne aus ( hoffe das ist die geologisch richtige Bezeichnung). Und sieht man plötzlich die Hügel der Teeplantage, die in dunklem Grün leuchten. Ein unglaublicher Kontrast.
Auf der Teeplantage bekamen wir zunächst eine Führung durch die Fabrik, vorbei an den Sortiermaschinen der Blätter, zur Trockenstraße, dorthin wo die Blätter zerkleinert werden, dann wieder sortiert, und schließlich in Teebeutel gepackt.
Anschließend schauten wir uns noch die Baumschule an in der die Teepflänzchen für die nächsten Jahre herangezüchtet werden.
Danach durften wir noch das Privatgelände des Plantagenbesitzers besichtigen. Dort befindet sich nicht nur sein schlössartiges Haus, sondern auch seine eigene Moschee, eine Rinderherde, Pferde, sowie einige Schimpansen, Phyten, Strauße, andere Vögel, andere Affen.
Ziemlich erschöpft ging es mit dem Büschen über die Huckelpiste zurück nach Bamenda.
Nach einem kurzen Besuch bei der Tanzprobe einiger Freunde der Bamendafreiwilligen war der Tag auch schon so gut wie rum.
Liebe Grüße, Lena
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