Als ich heute mit Hanna meinen Nachhauseweg angetreten habe, konnte ich seit langem den Weg durch New Bell einigermaßen entspannt hinter mich bringen. Selbst das Lachen musste bzw. wollte ich mir nicht verkneifen. Leider ist es nämlich oft so, dass man lieber ein ernstes Gesicht aufsetzt, da man sich damit so manchen Spruch erspart.
Auch im Taxi konnten wir heute herzlich lachen und selbst Ndokoti hat ein wenig von seiner bedrückenden Atmosphäre verloren. Beim Obstkaufen an der Kreuzung werde ich immer wieder von den verkäuferinnen angesprochen, manchmal mit "ma soeur" was eine gewisse Vertrautheit vermittelt, und spätestens bei dem kleinen Jungen der lachend und klatschen neben seiner Mutter saß konnte sich das Glück das sich ganz langsam in meinem Bauch ausbreitete nicht mehr zurückhalten und musste einfach zu einem Lächeln anwachsen.
Mit dem Taxi in Ndogbong angekommen ging es dann noch schnell zum Brotkaufen nur um auf dem Rückweg zur Wohnung wieder vom Lächeln eines unglaublich niedlichen kleinen Mädchenens gefangen genommen zu werden.
Unten, am Anfang der nicht mehr asphaltierten Straße, wurde ich dann noch von einem Mädchen meines Alters angesprochen, von deren Mutter ich vor einiger Zeit etwas über einen Chor hier in der Nähe erfahren habe. Es ist wirklich schön, wenn man freundlich begrüßt wird, weil einen jemand erkennt. Meine liebe Nachberin Maria hat mich auch noch schnell gegrüßt und dann gings bei strahlendem Sonnenschein das letzte Stück den Hügel hoch.
Von solchen Tagen kann ich gut mehr vertragen :-). Da fühl ich mich ein bisschen ANGEKOMMEN
Viele liebe und grad sehr glückliche Grüße, Lena
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